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Literarisches Eigentum

Einleitung

von Thomas Wegmann (Autor:in) Hans-Georg von Arburg (Autor:in)
5 Seiten
Open Access
Journal: Zeitschrift für Germanistik Band 36 Ausgabe 3 Erscheinungsjahr 2026 pp. 549 - 553

Zusammenfassung

Rebecca F. Kuang, so lesen wir in der deutschen Version des gleichnamigen Wikipedia-Artikels, ist eine amerikanische Schriftstellerin chinesischer Herkunft. Was scheinbar eine nüchterne Information darstellt, erweist sich bei genauerem Hinsehen als Teil eines wirkmächtigen Diskurses. In seinem Schatten wird eine zwar unerzählte, aber zumindest angedeutete Geschichte aktualisiert: Eine individuelle Biographie bringt zwei kulturell höchst disparate und politisch konkurrierende Nationen zusammen, die zu einer mehrschichtigen Herkunftserzählung miteinander verschmelzen. Diese multikulturelle und gleichzeitig ambige Genealogie scheint für das Schaffen der erfolgreichen Fantasy-Autorin Kuang in einem Maße bemerkenswert, dass die meistzitierte Enzyklopädie unserer Tage sie zum Kernmerkmal erklärt – obwohl Kuang bereits im Alter von vier Jahren mit ihrer Familie China verließ und in die USA emigrierte.

Details

Seiten
5
DOI
10.3726/92179_549
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Thomas Wegmann (Autor:in) Hans-Georg von Arburg (Autor:in)

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Titel: Literarisches Eigentum