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„Unsere Besoldung ist insgemein sehr kümmerlich“

Zum kritischen Bild von Lehrern im 18. Jahrhundert

von Alexander Košenina (Autor:in)
10 Seiten
Open Access
Journal: Zeitschrift für Germanistik Band 36 Ausgabe 3 Erscheinungsjahr 2026 pp. 697 - 706

Zusammenfassung

Über Einkommensverhältnisse von Lehrern des 18. Jahrhunderts erfährt man in erziehungswissenschaftlichen Handbüchern recht wenig. Der Beitrag entwickelt einige literarische Figuren und Typen, die alle von dem Berliner Kupferstecher Daniel Chodowiecki (1726–1801) dargestellt werden: Lenz’ Komödie Der Hofmeister handelt von der Deklassierung des Privatlehrers durch den Adel, Salzmanns Elementarbuch erzählt von bürgerlicher Anerkennung eines Pädagogen, und Gellerts Fabel Der Informator zeigt die höchste Wertschätzung von Kinderbildung durch einen reichen Bauer. Die Gehälter sind zwar sehr unterschiedlich, genau besehen sind sie aber weniger desaströs, als es die herabwürdigende Rhetorik bei Lenz erwarten lässt.

Details

Seiten
10
DOI
10.3726/92179_697
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Schlagworte
D. Chodowiecki Hofmeister J.M.R. Lenz Literaturillustration Schulbildung
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Alexander Košenina (Autor:in)

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Titel: „Unsere Besoldung ist insgemein sehr kümmerlich“