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Arthur Schnitzlers Tagebuch und weitere autobiografische Listen im Nachlass

von Martin Anton Müller (Autor:in) Laura Untner (Autor:in)
18 Seiten
Open Access
Journal: Jahrbuch für Internationale Germanistik Band 58 Ausgabe 2 Erscheinungsjahr 2026 pp. 3 - 20

Zusammenfassung

Im Zentrum der Erzählungen und Dramen von Arthur Schnitzler (1862–1931) stehen häufig psychologische Vorgänge: Motive und Beweggründe verdichten sich zu schicksalhaften Ereignissen. Im Unterschied zur literarischen Fiktion verzichtete Schnitzler jedoch bei der zeitlebens unternommenen Verschriftlichung seines eigenen Lebens auf ein nuanciertes Darlegen innerer Abläufe und ihrer Triebfedern. Was er im Tagebuch niederschrieb, diente nicht der Erkenntnissuche und einem Interesse an den Zusammenhängen der Ereignisse. Das trifft auch auf die autobiografischen Listen zu, die sich in seinem Nachlass befinden und aus dem Bedürfnis entstanden, das eigene Leben zu dokumentieren. Im Folgenden werden diese Listen, denen die Forschung bislang kaum Aufmerksamkeit geschenkt hat, systematisch beschrieben und ihre Edition wird vorgestellt.

Details

Seiten
18
DOI
10.3726/jig582_3
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Schlagworte
arthur schnitzlers tagebuch listen nachlass
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Martin Anton Müller (Autor:in) Laura Untner (Autor:in)

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Titel: Arthur Schnitzlers Tagebuch und weitere autobiografische Listen im Nachlass