Der Österreich-Ungarn Besuch der chinesischen Militärstudienmission Prinz Zaitaos im Juni 1910
19 Seiten
Open Access
Journal:
Zeitschrift für Weltgeschichte
Band 25
Ausgabe 1
Erscheinungsjahr 2026
pp. 169 - 187
Zusammenfassung
Im Juni 1910 war Österreich-Ungarn Ziel einer Weltreise chinesischer Offizieller unter Leitung des mandschurischen Aisin-Gioro Prinzen Zaitao (載濤). Die Studienreise, welche Staatsbesuche in Japan, den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Österreich-Ungarn, Italien und Russland beinhaltete, gilt als die letzte großangelegte Überseereise der ab 1644 herrschenden Qing-Dynastie. Die sogenannte Militärstudienmission Prinz Zaitaos war neben einem Begegnungsraum zweier jahrhundertelang regierender Herrschaftsdynastien auch ein Aufeinandertreffen ungleicher Akteure die ihre unterschiedlichen Interessen im imperialistischen Weltsystem aufeinander abzustimmen versuchten. Dieser Artikel möchte sich mit den Hintergründen der Reise, ihrem Verlauf in Bezug auf die Donaumonarchie und den politischen und wirtschaftlichen Folgen, insbesondere mit den chinesischen Rüstungsbestellungen, näher auseinandersetzen.
Details
- Seiten
- 19
- DOI
- 10.3726/ZWG01202610
- Open Access
- CC-BY
- Erscheinungsdatum
- 2026 (August)
- Schlagworte
- österreich-ungarn besuch militärstudienmission prinz zaitaos juni
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG