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Internationales Alfred-Döblin-Kolloquium Zürich 2015

Exil als Schicksalsreise. Alfred Döblin und das literarische Exil 1933–1950

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Sabina Becker and Sabine Schneider

Einerseits gehörte Alfred Döblin nicht zu jener Gruppe von Autoren, die das Exil als einen ‚Weg ohne Rückkehr‘ oder gar als Chance erfuhr. Er ist andererseits aber auch nicht zu jenen Schriftstellern zu zählen, die in der Emigration völlig verstummten. Aufgrund seiner Bedeutung für die literarische Epoche des Exils ist eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Exilpositionen und -werken dieses Autors perspektivenreich. Döblins Werke werden im Kontext der Themen, Genres, Projekte, politischen Ausrichtung und kulturellen Tendenzen des gesamten Exils diskutiert, sein Wirken im Umfeld der Debatten und weiteren Aktivitäten der Exilierten verortet.
Der Band dokumentiert das 20. Internationale Alfred-Döblin-Kolloquium, das 2015 zum Thema „Exil als Schicksalsreise. Alfred Döblin und das literarische Exil 1933–1950“ in Zürich tagte.

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Döblin als Psychotherapeut und sein Nachruf auf Josef Breuer (Von Christina Althen)

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Döblin als Psychotherapeut und sein Nachruf auf Josef Breuer

Christina Althen

Abstract: Bei Döblins Mitgliedschaften ist die Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie zu ergänzen, die Mitte der 1920er Jahre gegründet wurde, um Therapieformen schulenübergreifend zu diskutieren und auf breiter medizinischer Basis nutzbar zu machen. – Am 24. Juni 1925 verfasste Döblin für die Vossische Zeitung einen in der Werkausgabe nicht enthaltenen Nachruf auf Josef Breuer.

In einem Nachwort zu Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord weist Jochen Meyer darauf hin, dass Döblin die Traumdeutungen, „in denen er am entschiedensten als Schüler Freuds auftritt“, am Schluss seiner Schrift gleich wieder in Frage stelle.1

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