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Schweizer Kirchengeschichte – neu reflektiert

Festschrift für Rudolf Dellsperger zum 65. Geburtstag

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Edited By Ulrich Gäbler, Martin Sallmann and Hans Schneider

«Schweizer Kirchengeschichte – neu reflektiert» – unter diesem Titel vereinigt das vorliegende Buch die Vorträge des gleichnamigen Symposiums, das im November 2008 zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Rudolf Dellsperger in Bern veranstaltet wurde. Die Beiträge des Bandes widmen sich den neueren Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Schweizer Kirchengeschichte, dem der Jubilar in Forschung und Lehre in besonderer Weise verbunden ist. In Studien zu ausgewählten Fragen oder in Überblicken über breitere Themenkomplexe reflektieren sie den gegenwärtigen Stand der kirchengeschichtlichen Forschung in der Schweiz, richten den Blick auf weiterführende Ansätze und verweisen auf Desiderate und anstehende Aufgaben. Das Buch deckt dabei verschiedene Epochen sowie unterschiedliche Themenbereiche ab und dokumentiert damit zugleich den vielfältigen Charakter der Geschichte von Kirchen, Christentum und Religion in der Schweiz.

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HANS RUDOLF LAVATER Lignea Aetas. Der Bieler Dekan Jakob Funcklin und die Anfänge der «Holzsparkunst» (1555–1576) 63

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HANS RUDOLF LAVATER Lignea aetas Der Bieler Dekan Jakob Funcklin und die Anfänge der «Holzsparkunst» (1555–1576) Ce sont de petites boîtes carrées en métal et en poterie avec deux ouvertures, l’une pla- cée en avant pour y déposer du combustible, l’autre placée en haut pour diriger sur le toit, par une cheminée qui fume, 95 pour 100 de ce combustible. (Victor-Charles Joly, 1873)1 1. Hölzernes Zeitalter 1.1. «ku nstliche werck vnd fu nd» An Regentagen pflegte Gargantua mit seinen Lehrmeistern die verschie- densten Werkstätten aufzusuchen, «et par tout donnans le vin, apre- noient, et consideroient lindustrie et inuention des mestiers»2. Was bei François Rabelais (1532) in der Folge nur wenige Zeilen beansprucht, bläht der kongeniale Strassburger Kollege Johann Fischart (1546/47– 1591) auf das Siebenfache auf. In seiner Geschichtklitterung (1575) lässt er den armen «discipel Gargantzumal» nicht weniger als 212 «ku nstliche Werck vnd fu nd [Erfindungen] beschawen»3, was Fischart Gelegenheit gibt, die ganze «ku nstlerzunft» mitsamt ihren bombastisch klingenden Nutzlosigkeiten, an denen dieses lange 16. Jahrhundert (Heinz Schilling) nicht arm war, zu karikieren. Das unlängst in Mode gekommene paracel- Den Herren Prof. Dr. phil. Max Schiendorfer, Univ. Zürich und Dr. rer. oec. Rena- to C. Müller, Univ. Bern, danke ich sehr herzlich für die kundige Lektorierung. 1 V[ictor] Ch[arles] Joly: Traité pratique du chauffage, de la ventilation et de la dis- tribution des eaux dans les habitations...

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