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Abschieds- und Sterbekultur

Gestaltung der letzten Lebensphase mit und in Organisationen

Edited By Ruth Baumann-Hölzle and Egli Consulting

Abschied nehmen begleitet Menschen Zeit ihres Lebens. Im Pflegeheim ist dieses Thema Teil des Alltags: Abschied nehmen vom vertrauten Zuhause, von körperlichen und geistigen Fähigkeiten, von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten. Das eigene Sterben ist dabei die letzte Phase in diesem Abschiedsprozess.
Die Abschieds- und Sterbekultur befasst sich mit der Gestaltung dieser Prozesse. Sie hat viele Facetten und Aspekte, denn jeder Mensch und jede Situation ist verschieden. Eine Institution kann einem Menschen Abschied, Sterben, Tod und Trauer nicht abnehmen, sie kann diesen existenziellen Dingen aber bewusst Raum geben und eine Kultur entwickeln und leben, die individuelles Abschied nehmen und Sterben erlaubt.
Dieses Buch zeigt auf, welche Möglichkeiten Pflegeheimen dafür zur Verfügung stehen und in welchem kulturellen, sozialen und ethischen Rahmen sich eine Abschieds- und Sterbekultur vollzieht. Dabei werden auch schwierige Themen wie Suizidwünsche von Heimbewohnern, der Umgang mit Patientenverfügungen und Rituale zur Bewältigung von Abschied und Trauer diskutiert. Basis dafür bilden die Erfahrungen, die in einem Projekt zum Thema in der Bethesda Pflege-Residenz in Küsnacht gesammelt worden sind. Reich illustriert vermittelt das Buch die Grundzüge eines humanen Umgangs mit einer existenziellen Herausforderung jedes Menschen.

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Dank 17

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17 Dank Wir danken den Stiftungen, die seit 2006 das Projekt «Abschieds- und Sterbekultur» im Haus Bethesda unterstützt haben. Dies sind: Baginsky Stiftung Beneficentia Stiftung Cagliostro Stiftung Familie Elsener (Firma Victorinox) Georges Jenny Bloch Stiftung Gerda Techow Stiftung Guggenheim Stiftung Markant Stiftung Migros-Kulturprozent OPO Stiftung Otto Honegger Stiftung Paul Schiller Stiftung Von Tobel Stiftung Wir danken auch den Mitgliedern des Projektteams für ihr Engagement sowie den Mitarbeiterinnen und Mitar- beitern von Bethesda für ihre Arbeit mit Kopf, Herz und Hand, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre. Unser Dank geht auch an die Künstlerinnen und Künst- ler der Ausstellung «Fülle des Lebens, Werden – Sein – Vergehen – Werden» im Jahre 2009 im Park und Haus von Bethesda Küsnacht: Susi Bleuler, Gerhard Catrina, Rolf Hürlimann, Michael Siegrist. Te ile ü b er sc h ri ft 18

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