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Wolfgang Hildesheimer und England

Zur Topologie eines literarischen Transfers

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Edited By Rüdiger Görner and Isabel Wagner

In Leben und Werk Wolfgang Hildesheimers kommt England der Status eines Kulturtopos zu, der in bestimmten Lebensphasen prominent, in anderen verschleiert in Erscheinung trat. Der Einfluss englischsprachiger Autoren prägte Hildesheimers Schaffen – von Shakespeare, Shaw, Joyce, T. S. Eliot über Barnes und Beckett – und die englische Sprache durchzieht Werk und Briefe. Wie läßt sich die englische Topografie in Hildesheimers Werk vermessen? Wie das Geopoetische in seinen England-Bezügen werten? Auf welches ‘England’ bezog sich Hildesheimer? War es jenes Shakespeares, Shaws, T.S. Eliots, Becketts oder die Welt des James Joyce? Was am Englischen äußerte sich stilbildend, sprachprägend in seinem Werk? Dieser Band dokumentiert erstmals thematisch zusammenhängend die Lebensspuren Hildesheimers im englischen Kulturraum und die Spuren des Englischen in seinem literarischen und bildkünstlerischen Œuvre. Er präsentiert die Ergebnisse der Tagung «Wolfgang Hildesheimer und England», die im September 2010 am Queen Mary College der University of London stattfand.

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Über die Autorinnen und Autoren 197

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Über die Autorinnen und Autoren Günter Blamberger ist seit 1995 Ordinarius für Deutsche Philologie an der Universität zu Köln und Vorstand des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur, seit 1996 Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und Herausgeber des Kleist-Jahrbuchs. Seit April 2009 Direktor des Internatio- nalen Kollegs ‚Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen‘ an der Universität zu Köln, das mit Fellows aus aller Welt Denkfiguren des Schöpferischen, des Todes, der Herrschaft und der Zeit im Kulturvergleich analysiert. Jüngste Publikationen: Günter Blamberger: Hein- rich von Kleist. Biographie. Frankfurt/M., S. Fischer-Verlag, 2011. Günter Blamberger, Dietrich Boschung (Hg.): Morphomata – Genese, Dynamik, Medialität. München: Fink, 2011. Günter Blamberger, Stefan Iglhaut (Hg.): Kleist. Krise und Experiment. Katalog der Doppelausstellung zum 200. Todestag Kleists. Bielefeld: Kerber-Verlag, 2011. Günter Blamberger, Klaus Müller-Salget, Ingo Breuer (Hg.): Kleist-Jahrbuch. Stuttgart: Metzler, 2011. Mary Cosgrove is Lecturer in German at the University of Edinburgh. Her research and teaching interests include contemporary German memory debates, German literature from 1945 to the present, Holocaust historio- graphy and memory, German-Jewish writing, trauma theory, European melancholy traditions. She has published “Grotesque Ambivalence. Mourn- ing and Melancholy in the Prose Work of Albert Drach” (Niemeyer, 2004) and, with Anne Fuchs, “German Memory Contests: The Quest for Identity in Literature, Film and Discourse since 1990” (Camden House, 2006; win- ner of the 2007 CHOICE Outstanding Academic Title Award). Her current book “Born under Auschwitz: Melancholy Traditions in post-war German Literature...

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