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Schweizerisches Jahrbuch für Kirchenrecht. Bd. 17 (2012) / Annuaire suisse de droit ecclésial. Vol. 17 (2012)

Herausgegeben im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht / Edité sur mandat de l’Association suisse pour le droit ecclésial protestant

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Edited By Dieter Kraus, Wolfgang Lienemann, René Pahud de Mortanges and Christoph Winzeler

Das Schweizerische Jahrbuch für Kirchenrecht bzw. Annuaire suisse de droit ecclésial befasst sich mit der ganzen Breite des Kirchenrechts, angefangen mit dem Recht der evangelisch-reformierten Kirchen sowie der römisch-katholischen Kirche und ihrer Kantonalkirchen, sodann dem Staatskirchenrecht, d.h. denjenigen staatlichen Rechtssätzen, die Religion und Kirche betreffen, und bezieht auch religionsrechtliche Fragestellungen ein, die sich aus der zunehmenden Bedeutung ausserchristlicher Religionen in der Schweiz ergeben.
In seinem Aufsatzteil enthält das Jahrbuch u.a. die Vorträge, die auf den Jahrestagungen der Schweizerischen Vereinigung für evangelisches Kirchenrecht gehalten werden. Berichte aus Kirchen und Kantonen geben die Entwicklung des Kirchenrechts in den Regionen und Landesteilen wieder und machen auf wichtige Ereignisse aufmerksam. Ferner werden neuergangene und partial- bzw. totalrevidierte Kirchenverfassungen, religionsrechtliche Bestimmungen staatlicher Verfassungen sowie kantonale Kirchengesetze durch Abdruck dokumentiert und wichtige kirchenrechtliche Neuerscheinungen rezensiert. Eine Jahresbibliographie zum schweizerischen Kirchen- und Religionsrecht rundet den Literaturteil ab.
Das Jahrbuch möchte dem Kirchenrecht in der Schweiz ein Forum schaffen, das als Vermittler sowohl von den Kantonalkirchen zur wissenschaftlichen Öffentlichkeit als auch in umgekehrter Richtung wirken kann, und auf diese Weise dem Kirchenrecht in der Öffentlichkeit eine besser hörbare Stimme verleihen.

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Rezensionen und Buchanzeigen 263

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SJKR /ASDE 17 (2012), S. 263-279 Rezensionen und Buchanzeigen Michèle Adam Schwartz, Pfarrei und Kirchgemeinde. Verhältnisbestim- mung für die deutschsprachige Schweiz unter spezifischer Berücksichti- gung rechtshistorischer Aspekte, LIT Verlag: Zürich 2011 (Religions- Recht im Dialog, Bd. 14), LI & 322 S. Während für die evangelisch-reformierte Kirche in der Schweiz die kan- tonalen Landeskirchen und die Kirchgemeinden die Kirche selbst sind, soweit sie rechtlich in Erscheinung tritt, ist die römisch-katholische Kir- che vom Dualismus kirchlichen und staatlichen Rechts geprägt. Auf der Ebene der Gemeinde zeigt sich dieser Dualismus als nicht spannungsfrei- es Miteinander von kirchenrechtlicher Pfarrei und staatskirchenrechtli- cher Kirchgemeinde. Michèle Adam Schwartz, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Theo- logischen Fakultät der Universität Freiburg, hat dieses Miteinander auf Gemeindeebene in ihrer Luzerner Dissertation eingehend dargestellt; da- bei verfolgt sie das Ziel, „den Dialog zwischen den beiden Rechtssyste- men Kirchenrecht und Staatskirchenrecht auf den Ebenen der Pfarrei und der Kirchgemeinde zu fördern“ (S. 1). So nimmt sie zunächst eine sym- metrische Auslegeordnung zuerst des Systems Pfarrei und anschliessend des Systems Kirchgemeinde vor. Der Natur der Sache entsprechend nimmt die Geschichte und Rechtsgeschichte der Pfarrei unverhältnismäs- sig mehr Raum ein als die Geschichte der Kirchgemeinde. Diese Ge- schichte beginnt mit dem römischen und dann dem germanischen Rechts- denken und führt über das klassische kanonische Recht zu neuzeitlichen Entwicklungen. Im Ganzen gesehen entwickelte sich die Pfarreiorganisa- tion zögerlich und unterschiedlich und nahm erst auf dem Konzil von...

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