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Soziale Sicherheit im globalen Dorf

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Edited By Roland Sigg and Christina Behrendt

Es ist weitgehend anerkannt, dass mit Globalisierungsprozessen erhebliche Zwänge für die Entwicklung von Sozialleistungssystemen einhergehen. Die Internationalisierung der Wirtschaft hat einschneidende Konsequenzen für Arbeitsmärkte, die sich in vielen Ländern in der Zunahme unsicherer Arbeitsverhältnisse sowie der Verschärfung von Einkommensungleichheit und sozialer Ausgrenzung manifestieren. Dieser Prozess wird begleitet von grundlegenden soziodemographischen Wandlungsprozessen, wie beispielsweise die Veränderung von Familienstrukturen, die Alterung der Bevölkerung und Migration. Während die Zunahme von Unsicherheit und sozialer Ausgrenzung den Bedarf nach sozialer Sicherheit erhöht, sehen Regierungen und Sozialversicherungsinstitutionen ihren finanziellen Handlungsspielraum in einer internationalisierten Wirtschaft eingeschränkt. Sowohl der öffentliche als auch der private Sektor bemühen sich, ihre Rollen neu zu definieren und dazu beizutragen, die Verantwortlichkeiten zwischen Staat, Markt, Familien und Individuen neu zu verteilen.
Dieses Buch untersucht die in einer globalisierten Welt wachsenden Herausforderungen für die soziale Sicherheit und analysiert nationale Anpassungsstrategien. Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Programme der sozialen Sicherheit? Welche Strategien wählen Länder, um mit diesen Herausforderungen umzugehen und sich an die Zwänge einer globalen Umwelt anzupassen? Welche Rolle spielen nationale Institutionen in der Gestaltung dieses Anpassungsprozesses? Entstehen in diesem Kontext neue Risiken, und wie kann mit diesen am besten umgegangen werden? Welchen Beitrag kann schließlich die Forschung leisten, um die politische Debatte über die Legitimität der sozialen Sicherheit im Kontext einer sich globalisierenden Welt zu erhellen?

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Abbildungsverzeichnis XV

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II Abbildung 17.5. Niveau der Sozialhilfeansprüche in Prozent des Medianeinkommens, Großbritannien 1995 528 Abbildung 17.6. Niveau der Sozialhilfeansprüche in Prozent des Medianeinkommens, Deutschland 1994 529 Abbildung 17.7. Niveau der Sozialhilfeansprüche in Prozent des Medianeinkommens, Schweden 1995 531 Abbildung 18.1. Armut und Abhängigkeit von Sozialleistungen in Haushalten mit Haushaltsvorständen unter 50 Jahren, Flandern, 1976-1997 544 Abbildung 18.2. Anteil der Haushalte nach der Zahl der erwerbstätigen Haushaltsmitglieder in Deutschland, Frankreich, Belgien und dem Vereinigten Königreich, 1983-1994 547 Abbildung 18.3a. Armut und Arbeitslosigkeit in den OECD-Ländern 548 Abbildung 18.3b. Armut und Beschäftigung in den OECD-Ländern 549 Abbildung 18.4. Armut und Niedriglöhne in den OECD-Ländern 550 Abbildung 18.5. Armut unter Niedriglohnempfängern und der nicht erwerbstätigen Bevölkerung in OECD-Ländern 551 Abbildung 18.6. Armut und Sozialausgaben in den OECD-Ländern 555 XVIII Abbildungsverzeichnis

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