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Innovation der Innovation

Vom Innovations-Management zum Science und Fiction-Management

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Arno Dirlewanger

«Inzwischen gibt es eine Unzahl von Büchern, die sich mit lnnovationsfragen befassen. Nicht wenige dieser Bücher sind banal, viele leben vom Abschreiben oder vom Umbenennen an sich bereits bekannter Methoden. Dirlewangers Buch lnnovation der Innovation ist in diesem Umfeld ein besonderer Glücksfall. Dies gilt gleichermassen für den anspruchsvollen Methodiker wie für den an wirklich ungewöhnlichen Innovationen interessierten Praktiker.»
(Dietmar Zobel, Ideen- und Innovationsmanagement 04/2017)

Innovations-Management ist heute in vielen Unternehmen fest verankert. So fest, dass innovativem Denken, das über den Tellerrand hinausreicht, oft enge Grenzen gesetzt sind. Von geradezu undisziplinierter Phantasie und ungewöhnlich weit reichendem Vorstellungsvermögen dagegen lebt die Science Fiction. Sie bietet daher vielfältige Anregungen für das Denken in neuen Bahnen.
Das Buch beschreibt in 14 «Parallelwelten» konkrete Konzepte und Methoden, die von der Science Fiction inspiriert und in zahlreichen Innovations-Projekten vom Autor in Unternehmen erprobt wurden. Von der Schaffung eines kreativen Klimas mit «Aliens» über Meetings, in denen die neue Sprache das Schweigen ist, bis hin zur Nutzung von Science Fiction für die Ideen-Generierung und die Bewertung mit Star Trek. Der Band ist sowohl Streitschrift für die Erneuerung des heutigen Innovations-Managements als auch detailliertes Arbeitsbuch mit neuen, ungewöhnlichen Methoden für den Praktiker. Damit aus «science» und «fiction» Innovation entstehen kann.

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Einleitung: Von Astropol zur Innovation

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13 Einleitung Von Astropol zur Innovation Das erste Science Fiction-Buch, das ich Ende der 50er Jahre als Jugend- licher las, war „Astropol“ von Alfred Fritz aus dem Jahre 1951 mit dem Untertitel „Ferien auf einer Außenstation im Weltraum?“1. Im Klappentext hieß es etwas betulich und raunend: „Ferien im Weltraum im Jahre 2003? Schon der Untertitel lässt dich aufhorchen. Ob so etwas jemals möglich sein wird? Wer hätte vor einem halben Jahrhundert geglaubt, dass es in unseren Tagen Riesenflugzeuge mit Überschallgeschwindigkeit, dass es Farbfilm, Fernsehen, Fernhören und all die tausend Wunder der Technik gibt? Viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass es uns im Jahr 2003 möglich sein wird, mit Atomraketen die Erdsphäre zu verlassen, die Wunder des Weltraums zu erforschen und zwischen Erde und Mond eine Außenstation zu errichten, auf der die Menschen eine neue Heimat finden. Wenn auch die Fantasie des Dichters oft mit Siebenmeilenstiefeln der Entwicklung der Technik vor- auseilt, so ist doch alles was uns Alfred Fritz in diesem ungewöhnlichen Abenteuerbuch erleben lässt, auf zwar verborgenen, doch tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten begründet und auf den neuesten Errungen- schaften der Weltraumforschung aufgebaut.“ Bis 2003 mussten wir nicht warten: Eine Weltraumstation, die ISS, gibt es seit 1998 und den Weltraum-Tourismus können sich Menschen mit genügend Geld schon seit 2001 leisten. 1971, während meines Informatik-Studiums, las ich einen Aufsatz des Physikers und Schriftstellers Herbert W. Franke in der Fachzeit- schrift „Angewandte Informatik“ über „Science Fiction...

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