Show Less
Restricted access

Simpliciana

Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft- XXXVII. Jahrgang / 2015

Series:

Dieser Jahrgangsband der Simpliciana enthält elf Vorträge, die während der Tagung zum Thema Grimmelshausens Der seltzame Springinsfeld Mitte Juni 2015 in Oberkirch und Renchen gehalten wurden. Sieben weitere Beiträge ergänzen das neue Jahrbuch. Die Rubrik «Rezensionen und Hinweise auf Bücher» bietet Besprechungen von Neuerscheinungen zum simplicianischen Erzähler, zu anderen Autoren und zur Literatur- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit.
Show Summary Details
Restricted access

Einladung zur Tagung „Schuld und Sühne im Werk Grimmelshausens und in der Literatur der Frühen Neuzeit“, 23.-25. Juni 2016 in Oberkirch und Renchen

Extract

Einladung zur Tagung „Schuld und Sühne im Werk Grimmelshausens und in der Literatur der Frühen Neuzeit“, 23.–25. Juni 2016 in Oberkirch und Renchen

Alle Mitglieder der Grimmelshausen-Gesellschaft und alle Interessenten sind herzlich eingeladen, an den öffentlichen Tagungen teilzunehmen. Aus Kostengründen ist es leider nicht möglich, die Mitglieder der Grimmelshausen-Gesellschaft brieflich zu den Tagungen einzuladen. Aktuelle Informationen zu den Tagungenfindet man auf der Homepage der Grimmelshausen-Gesellschaft: www.grimmelshausen.org.

Die Grimmelshausen-Gesellschaft wird vom 23. bis zum 25. Juni 2016 in Oberkirch und Renchen eine Tagung zum Thema „Schuld und Sühne im Werk Grimmelshausens und in der Literatur der Frühen Neuzeit“ ausrichten. Ob Simplicii „hertzliche Reu“ ironisch gemeint, Courages obstinater Mangel an ebensolcher „Reu“ ein klares Indiz ihrer Verstocktheit oder des Kaufmanns Versprechen im Vogel-Nest II, sein Leben „gantz in einem anderen Modell zugiessen“, nichts als Heuchelei sei, diese und ähnliche Fragen beschäftigen Leser des simplicanischen Zyklus, aus mehreren Bekehrungsgeschichten bestehend, seit jeher. Wohl kaum ein anderes Problem wurde in der Grimmelshausen-Forschung heftiger diskutiert als Moralität und Aufrichtigkeit der Romanprotagonisten. Um aber mutmaßliche Uneigentlichkeiten, herzhafte Amoralismen und angebliche Widersprüche einschätzen zu können, gilt es genauer zu betrachten, was überhaupt „Schuld“ heißen kann. Es reicht nicht aus, die fiktiven Lebensbeichten kasuistisch bloß auf schuldige Taten hin zu betrachten – obwohl es deren genug gibt. Vielmehr muss Schuld und deren Erkennen immer auch in Relation zur Gnade gesetzt werden, die ihrerseits in einem zu klärenden Verhältnis zu...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.