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Interkulturelle Literatur in deutscher Sprache

Zehn Autorenporträts

Series:

Carmine Chiellino and Szilvia Lengl

Von Sprachwechslern im Kontext der Einwanderung und des politischen Exils auf den Weg gebracht, hat die interkulturelle deutschsprachige Literatur im Laufe von mehr als fünf Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht, deren Ausdruckspotential bei weitem noch nicht erschöpft ist. Ihre thematische und ästhetische Vielfalt ist primär auf die Herkunftssprachen und -kulturen sowie existentiellen Erfahrungen der daran beteiligten Sprachwechsler zurückzuführen, die sich auf die deutsche Sprache und Kultur als Werkzeug und Raum ihres Schreibens vorbehaltlos eingelassen haben. In dem vorliegenden Band werden folgende 10 Dichter und Romanciers exemplarisch vorgestellt: Cyrus Atabay, Zsuzsa Bánk, Artur Becker, Franco Biondi, Libuše Moníková, Terézia Mora, José F.A. Oliver, Yoko Tawada, Galsan Tschinag und Aglaja Veteranyi.
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Die Verfasser

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ADRIAN BIENIEC, M.A., geboren 1978 in Opole (Polen). 1987 reiste seine Familie in die Bundesrepublik Deutschland und stellte dort einen Asylantrag. Nach der politischen Wende 1989 ausgewiesen, begann er fortan zwischen Polen und Deutschland zu pendeln. 2003 beendete Bieniec sein Germanistikstudium in Polen und zog schließlich nach Augsburg, wo er seitdem lebt. Kontakt: adrian.bieniec@web.de

CARMINE CHIELLINO, Prof. Dr., unterrichtete und forschte im Bereich der interkulturellen Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören: Interkulturelle Literatur in der Bundesrepublik. Ein Handbuch (Hg.). Stuttgart: Metzler Verlag, 2000. Liebe und Interkulturalität. Essays 1988–2000. Tübingen: Stauffenburg Discussion, 2001 und Parole erranti. Saggi 1995–2000. Isernia: Cosmo Iannone Editore, 2001. Kontakt: carmine.chiellino@gmail.com

JÜRGEN EDER, Prof. Dr., lehrt Neuere Deutsche Literatur und Kulturwissenschaften an der Südböhmischen Universität Budweis / Tschechische Republik. Publikationen u. a. Die Jahre mit Acht – 1918-1938-1948-1968… Zum Historischen bei Libuse Monikova (1999); Der subversive Schelm. Bertolt Brechts „Schwejk in Zweiten Weltkrieg“ (2008). Forschungsschwerpunkte: Interkulturelle Beziehungen zwischen Deutschen und Tschechen in Geschichte und Gegenwart. Interkulturelle Gegenwartsliteratur. Literaturwissenschaft als Lebens-Wissenschaft. Kontakt: eder@ff.jcu.cz

SZILVIA LENGL, Dr. phil., 1972 in Pécs / Ungarn geboren. 2009 Promotion im Fach Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Seit 2010 arbeitet sie als freie Wissenschaftlerin in Berlin. 2012–2014 Lektorin am Mary Immaculate College, Limerick, Irland. Publikationen: Interkulturelle Frauenfiguren im deutschsprachigen Roman der Gegenwart. Dresden: Thelem, 2011. „Verweigerte Zukunft. Das Inzestmotiv in der interkulturellen...

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