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Heikle Versprechen

Bürgschaft und Fleischpfand in der Literatur

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Christine Spiess (Scherrer)

Versprechen sind prekär. Denn nimmt man sie als Worte, verpflichten sie zu Taten. Diese also heiklen Sprechhandlungen sind von literarischem Reiz. Namentlich Bürgschafts- und Fleischpfand-Geschichten verhandeln Versprechen. In einer differenzierenden und systematisierenden Lektüre eben solcher Texte setzt die Untersuchung ihr doppeltes Forschungsvorhaben um: Zum einen lotet sie die Bedingungen des literarischen Versprechens aus – um diese als körperliche, ökonomische und poetische zu erhellen. Zum anderen erörtert sie, auf Bürgschaft und Fleischpfand aufmerkend, zwei Erzähltypen. Die Studie ist diachron angelegt und verfährt komparatistisch. Und sie bedient sich sprechakttheoretischer Überlegungen sowie poetologischer und kulturwissenschaftlicher Ideen. Was die Textauswahl betrifft, werden mehrheitlich mittelalterliche Erzählungen bedacht. Die Arbeit berücksichtigt indes auch eine Fabel von Hyginus, Schillers Bürgschafts-Ballade und Shakespeares Tragikomödie The Merchant of Venice.
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Dank

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Die vorliegende Abhandlung wäre ohne die Hilfe einiger Menschen nicht zustande gekommen. Ich danke Herrn Prof. Dr. Christian Kiening für sein Wohlwollen, seinen Respekt und sein Vertrauen. Ich danke Frau Prof. Dr. Susanne Reichlin für ihre Überlegtheit, Weitsichtigkeit und Menschlichkeit. Und ich danke Frau Prof. Dr. Hildegard Keller für ihr Interesse und ihren Esprit. Unterstützung, die ich nicht missen wollte, habe ich auch von Lena Oetjens, Sarina Tschachtli, Oliver Grütter, Dr. Maximilian Benz, Dr. Christoph Steier, Chris De Wulf und Lisa Hurter erfahren. Finanzielle Förderung wurde mir, in Form eines Forschungsstipendiums, von der Zeno Karl Schindler-Stiftung zuteil. Und dazu angeregt, überhaupt Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft zu studieren, hat mich, vor langer Zeit, Herr Urs Henning.

Den alles entscheidenden Rückhalt habe ich in meiner Familie gefunden: in meiner Grossmutter, die mich ermuntert, in meinem Schwager, der mich angespornt, und in Koni, der für mich gezeichnet hat. Mut hat mir meine Schwester verliehen, und zur Ausdauer hat mich mein Bruder motiviert. Gedankt sei schliesslich – von ganzem Herzen – meinem baldigen Mann Daniel; dass er mir über all die Jahre geistreich und liebevoll zur Seite gestanden hat. Und Dank sei endlich meinen Eltern gezollt. Ihr Beitrag war so vielseitig und vorbehaltlos, dass ich es mir nur mit ihrer Zuneigung erklären kann. Um es ihnen entsprechend zu vergelten, sei ihnen dieses Buch in Liebe gewidmet.

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