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Am Schnittpunkt von Philologie und Translationswissenschaft

Festschrift zu Ehren von Martin Forstner

Edited By Hannelore Lee-Jahnke and Erich Prunc

Diese Festschrift ehrt Martin Forstner, Professor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und zeichnet einige der wesentlichen Initiativen eines grossen Gelehrten und Wegebereiters nach, dessen Forschung und Publikationen für die Translationswissenschaft als richtungweisend gelten.
Seine Freunde und Kollegen der CIUTI widmen ihm diesen Band in Dankbarkeit für sein Wirken auf nationaler und internationaler Ebene.
Die hier behandelten Themen spiegeln die vielfältigen Facetten der Translationswissenschaft wieder. So ist die akademische Ausbildung, in welcher Evaluierung eine Schlüsselrolle spielt, ebenso Gegenstand der Überlegungen wie die neuen Wege, welche diese Ausbildung einschlagen sollte, damit unsere Absolventen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft den Anforderungen des Marktes entsprechen können. Auch den veränderten geopolitischen Konstellationen, welche althergebrachte Muster in Frage stellen und die Ausbilder zwingen, neue Richtungen in der Translationsdidaktik zu nehmen, wird Rechnung getragen.
Das vorliegende Werk beinhaltet ferner die Modellisierung von Übersetzungstheorien, die Aspekte der Theaterübersetzung, die Rechtsterminologie für das Sprachenpaar arabisch-deutsch, die neuen Marktanforderungen, die interkulturelle Kompetenz, skizziert die Beziehung zwischen Philologie und Übersetzung, stellt Überlegungen zur Bolognareform an und unterstreicht, dass Bilingualismus nicht zwangsweise mit übersetzerischer Kompetenz gleichzusetzen ist.
Dieses Buch enthält 8 Beiträge auf Deutsch, 6 auf Französisch, 6 auf Englisch und 2 auf Italienisch.

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Laudatio IX

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Gemeinsam wachsen, oder: Große Veränderungen fangen klein an Laudatio Als im Mai 1990 Martin Forstner als damaliger Dekan des Fach- bereichs Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft (FASK/ Germersheim) der Universität Mainz zufällig am alljährlichen Tref- fen der Direktoren der CIUTI-Institute in Monterey (California) teilnahm, konnte er nicht ahnen, daß dies sein Leben verändern würde. Damals stellte die Conférence permanente des instituts universitaires de traducteurs et interprètes einen losen Verband von gut einem Dutzend Universitätsinstituten dar, die sich seit 1960 dann und wann trafen, um Probleme der Lehre, der Curricula, des Austauschs von Studierenden und der Zusammenarbeit zwischen den Lehrenden zu besprechen, doch zeichneten sich damals bereits am Horizont Veränderungen ab, da in der Europäischen Gemein- schaft, aus der dann die Europäische Union werden sollte, derarti- gen Themen diskutiert wurden, die später umgesetzt wurden in SOCRATES-, ERASMUS-, TEMPUS- und ECTS-Aktionen. In die- ser Lage schlug Martin Forstner vor, die CIUTI neu und vor allem effizient zu organisieren, wenn sie angesichts der sich abzeichnen- den Kompetenzanmaßung der Eurokratie im Bereich der Ausbil- dung von Übersetzern und Dolmetschern mitreden wolle. Nach zähen internen Verhandlungen, die mehrere CIUTI Generalver- sammlungen in Anspruch nahmen, konnte dann 1994 die CIUTI offiziell als association internationale nach belgischem Recht mit Sitz in Brüssel gegründet werden. Das Unternehmen wurde ein Erfolg. Die CIUTI ist heute eine nicht nur in Europa, sondern welt- weit geachtete Vereinigung mit 37 Mitgliedinstituten. X Laudatio Martin Forstner...

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