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Am Schnittpunkt von Philologie und Translationswissenschaft

Festschrift zu Ehren von Martin Forstner

Edited By Hannelore Lee-Jahnke and Erich Prunc

Diese Festschrift ehrt Martin Forstner, Professor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und zeichnet einige der wesentlichen Initiativen eines grossen Gelehrten und Wegebereiters nach, dessen Forschung und Publikationen für die Translationswissenschaft als richtungweisend gelten.
Seine Freunde und Kollegen der CIUTI widmen ihm diesen Band in Dankbarkeit für sein Wirken auf nationaler und internationaler Ebene.
Die hier behandelten Themen spiegeln die vielfältigen Facetten der Translationswissenschaft wieder. So ist die akademische Ausbildung, in welcher Evaluierung eine Schlüsselrolle spielt, ebenso Gegenstand der Überlegungen wie die neuen Wege, welche diese Ausbildung einschlagen sollte, damit unsere Absolventen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft den Anforderungen des Marktes entsprechen können. Auch den veränderten geopolitischen Konstellationen, welche althergebrachte Muster in Frage stellen und die Ausbilder zwingen, neue Richtungen in der Translationsdidaktik zu nehmen, wird Rechnung getragen.
Das vorliegende Werk beinhaltet ferner die Modellisierung von Übersetzungstheorien, die Aspekte der Theaterübersetzung, die Rechtsterminologie für das Sprachenpaar arabisch-deutsch, die neuen Marktanforderungen, die interkulturelle Kompetenz, skizziert die Beziehung zwischen Philologie und Übersetzung, stellt Überlegungen zur Bolognareform an und unterstreicht, dass Bilingualismus nicht zwangsweise mit übersetzerischer Kompetenz gleichzusetzen ist.
Dieses Buch enthält 8 Beiträge auf Deutsch, 6 auf Französisch, 6 auf Englisch und 2 auf Italienisch.

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Kultur und Translation: Geschichtenaus dem Gommersbacher Stufenhörsaal Andreas KELLETAT 97

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97 Kultur und Translation Geschichten aus dem Gommersbacher Stufenhörsaal Andreas F. KELLETAT Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1 Sankt Martin Die Frage seiner Dekanin nach der Theologie brachte Professor Sottkowski beim Dösen auf ihrer Weiterfahrt Richtung Warschau dazu, sich an die Anfänge seiner akademischen Beschäftigung mit diesen Fragen zu erinnern. Das war jedenfalls lange vor dem derzei- tigen Boom, vor dieser massiven Rückkehr des Religiösen in das Mediengedudel und die öffentlichen Diskurse. Das wollte er vor sich selbst schon festgehalten wissen. 1997, in seinem vierten Gom- mersbacher Jahr, hatte er im Auftrag des DAAD einen Weiterbil- dungskurs für Hochschulgermanisten aus Nicht-EU-Staaten orga- nisiert, für Dozenten des Faches Deutsche Philologie, die an ihren Heimatinstitutionen Studienangebote im Bereich Übersetzen ent- wickeln wollten. Weil weltweit das Fach, die Deutsche Philologie, ins Strudeln geraten ist. Das Deutsch-Lernen an den Schulen geht rapide zurück, Englisch genügt in immer mehr Ländern, und so braucht man keine Deutschlehrer-Ausbildung mehr, mit der die Auslandsgermanistik bisher vorwiegend beschäftigt war. Wenn die Germanistischen Institute überleben wollen, dann müssen sie sich neue Aufgaben suchen, um Studenten auf andere Berufe als den des Lehrers vorzubereiten, auf Berufe im Bereich Wirtschaft, Tourismus, Kommunikation. Regelmäßig fällt dann der Blick auf das Überset- 98 Andreas F. KELLETAT zen und Dolmetschen, denn da gibt es auch für das Deutsche großen Bedarf, ja der wächst sogar, je weniger Leute Deutsch können. Den ausländischen...

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