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Die Sorben und Wenden in deutschen Konversationslexika des 19. Jahrhunderts

Cornelius Lehmann

In Sachsen und Brandenburg lebt die nationale Minderheit der Lausitzer Sorben, die auch „Wenden" genannt werden. Die Deutschen begegnen der slawischen Volksgruppe teilweise mit Vorurteilen. Der Autor fragt nach den Ursprüngen dieses Phänomens. Dafür untersucht er historische Konversationslexika, die im 19. Jahrhundert eine wichtige Medien-Gattung darstellten. Die darin enthaltenen Texte fanden Einzug in das Denken der Menschen jener Epoche. Die Auswertung des Brockhaus und anderer Nachschlagewerke zeigt, dass das Thema teilweise heftig diskutiert wurde. Die lexikalischen Darstellungen erstrecken sich von wissenschaftlichen Analysen über die slawische Besiedlung Mitteleuropas bis hin zu stereotypen Bildern einzelner Bevölkerungsteile.

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7. Quantitative Quellenanalyse

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7.   Quantitative Quellenanalyse

Abstract: In the encyclopaedias, the Sorbs were not only mentioned under the lemmas of “Sorbs” and “Wends”; in fact, they also appeared on the brink of other articles describing towns, landscapes or rulers, for example. The analysis reveals that in the 19th century, the term “Wends” was more important and used more frequently than “Sorbs”.

7.1   Nennung von Sorben und Wenden

Um herauszufinden, wie die Sorben in den Konversationslexika des 19. Jahrhunderts dargestellt wurden, müssen zwei unterschiedliche Fragen gestellt werden:

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