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Geschichte, Politik und Poetik im Werk Rudolf Alexander Schröders

Kontinuität und Variation

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Yvonne Zimmermann

Das Werk Rudolf Alexander Schröders steht symptomatisch für die literarisch-kulturellen Bemühungen eines im frühen 20. Jahrhundert weit verbreiteten ästhetischen Konservatismus. Die Autorin befasst sich mit der Frage, wie Geschichtsverständnis, politischer Mitgestaltungswille und Poetik ineinandergreifen. Sie verdeutlicht die Aufwertung von Übersetzungen kanonischer Autoren, von wiederholenden Schreibverfahren und von verehrender Zitation. Die Aufarbeitung von nationalen Konzepten, Kulturkritik, Problemgeschichte, Übersetzungstheorie oder Hexametertheorien kontextualisieren Schröders Poetik, was die Autorin durch Archivalien belegt. Die Studie vertieft die Erforschung der mit Hofmannsthal, George und Zeitgenossen in den Blick genommenen literarischen Stoßrichtung des ästhetischen Konservatismus und verweist dadurch auf seine Breite.

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Danksagung

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Die Arbeit in der hier vorliegenden Form hätte ohne zahlreiche fachliche und persönliche Unterstützung nicht entstehen können. Für die aufmerksame und kritische Begleitung meiner Beschäftigung mit dem Werk Rudolf Alexander Schröders bedanke ich mich in erster Linie für die langjährige Betreung und die vielfältige Förderung bei Sandra Richter und für die anregenden Fragen und tiefgehenden Gespräche bei Benedict Schofield. Ein besonderer Dank gilt auch Andrea Albrecht für die kritische Durchsicht, Unterstützung und die zahlreichen Denkanstöße in der Endphase der Promotion. Aber auch den kürzeren, nicht minder interessanten Gesprächen mit Matthew Bell, Erica Carter, Gunilla Eschenbach, Angus Nicholls, Sarah Schmidt, Horst Thomé (†), Robert Weninger und dem Herausgeber der Reihe Beiträge zur Text-, Überlieferungs- und Bildungsgeschichte Hans-Albrecht Koch bin ich zu Dank verpflichtet.

Die Arbeit hätte wohl nicht ohne den tiefen Einblick in den zumeist unveröffentlichten Nachlass Schröders entstehen können. Der Dank gilt hier Cornelius Borchardt für die Einwilligung in die Erforschung und Publikation des Nachlasses, Klaus Goebel für die Bereitstellung einer unveröffentlichten Korrespondenzübersicht und für nützliche Hinweise, den Mitarbeitern des Deutschen Literaturarchivs Marbach und den Mitarbeitern des Bundesarchivs Berlin-Lichterfelde für die Bereitstellung der Materialien sowie dem Deutschen Literaturachiv Marbach für die Vergabe eines dreimonatigen Forschungsstipendiums.

Letztlich waren es die Doktoranden im PhD-Net Internationalisierung von Literatur und Wissenschaft und der Kreis der Stuttgarter Doktoranden und...

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