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Das Frankoprovenzalische in Italien, Frankreich und der Schweiz

Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit im Dreiländereck

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Heike Susanne Jauch

Das Aostatal, das Wallis und Savoyen sind nicht nur Teil des domaine francoprovençal, sondern sie verbindet auch eine gemeinsame Geschichte und Sprache: das Frankoprovenzalische. Die Studie untersucht den Sprachkontakt Frankoprovenzalisch–Italienisch–Französisch, für den sich nicht mehr von einer Diglossie sprechen lässt, sondern von einer Pluriglossie. Es handelt sich um eine vertikale und konvergente Sprachkontaktsituation. Die Autorin beschreibt die Sprachdynamik zwischen den drei Sprachen sowie den Status und die Vitalität des Frankoprovenzalischen anhand einer auf den Konzepten E. Coserius und Th. Stehls sowie auf empirischen Daten basierenden Analyse. Die empirischen Daten kategorisiert und analysiert sie mittels der Beschreibungsebenen Kompetenz der Variation, Pragmatik der Variation und Linguistik der Variation.

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Danksagung

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Bereits während meines Studiums wurde mein Interesse am frankoprovenzalischen Sprachraum und den dortigen Sprachkontaksituationen geweckt. Die Kontaktverläufe und sprachlichen Prozesse zwischen den jeweiligen Nationalsprachen und dem Frankoprovenzalischen faszinierten mich besonders. Daher erschien es logisch, dass ich mich mit meiner Magisterarbeit mit dieser Thematik beschäftigte und hier den Status des Französischen im Aostatal untersuchte. Gleichwohl lenkte ich bereits meine volle Aufmerksamkeit auf das Frankoprovenzalische. Da heutzutage dem Frankoprovenzalischen in der Romanistik – sei es aus sprach-, literatur- oder kulturwissenschaftlicher Perspektive – zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird, entschloss ich mich dazu, den domaine francoprovençal und insbesondere das Aostatal, Savoyen, die Haute-Savoie sowie den frankophonen Teil des Wallis zum Forschungsgegenstand meiner Dissertation zu machen. Durch mehrere empirische Erhebungen im Jahr 2010 konnte ich daher die kontakt- und variations-, aber auch soziolinguistische Situation des Frankoprovenzalischen eingehend erörtern. Im Januar 2015 wurde daher die hier vorliegende Dissertation mit dem Titel Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit im Dreiländereck – Der Status des Frankoprovenzalischen in Italien, Frankreich und der Schweiz bei der Neuphilologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Unibersität Heidelberg eingereicht.

Mein größter Dank gebührt an dieser Stelle Prof. Dr. Wolf Dietrich, da er mich von Beginn an in meinem Forschungsvorhaben unterstützt und bestärkt hat. Ohne seinen wertvollen Rat, den intensiven Austausch mit ihm und seine wissenschaftlichen sowie thematischen Hinweise in Bezug auf die Sprachkontaktforschung wäre diese Arbeit nicht entstanden und vor allem nicht zu dem geworden, was sie heute ist. Daher danke ich ihm sehr f...

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