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Darmgesundheit im Mittelalter

Analyse ausgewählter deutschsprachiger Kochrezepttexte aus dem Münchener Arzneibuch Cgm 415 vor dem Hintergrund der Humoralmedizin und Versuch einer kritischen Bewertung im Lichte moderner pharmakologischer Erkenntnisse

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Elisabeth Sulzer

Das deutschsprachige „Münchener Arzneibuch" aus dem 15. Jahrhundert gewährt mit fast 250 reich kommentierten diätetischen Kochrezepttexten tiefe Einblicke in die praktische Umsetzung der humoralmedizinischen Theorie. Aufgebaut ist das von Hippokrates mitbegründete medizinphilosophische System, an dem bis ins 18. Jahrhundert festgehalten wurde, auf der Annahme von vier Körpersäften. Diese galt es über eine kluge und maßvolle Lebensführung zu steuern, wobei der Ernährung zur Heilung von Krankheiten, aber auch zur Gesundheitsvorsorge eine zentrale Rolle zukam. Anhand ausgewählter Zubereitungsanleitungen untersucht und interpretiert die Autorin in diesem Buch die Ratschläge des spätmittelalterlichen Ernährungsexperten.

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9 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

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9    Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abb. 1:    Das Schema der Humoralmedizin257

Abb. 2:    Intensitätsskala der Geschmäcke nach Ibn Butlan

Abb. 3:    Schachtafelen der Gesuntheyt (1533): Tafel 1a: Tabellenseite258

Abb. 4:    Schachtafelen der Gesuntheyt (1533): Tafel 1b: Kommentarseite

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