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Die Schriftstellerin Zhang Ailing und ihre Studien und Kommentare zum Roman «Der Traum der roten Kammer»

Hangkun Strian

Der Traum der roten Kammer (Hongloumeng) gehört zu den vier Klassikern der chinesischen Literatur und ist heute noch ein lebendiger Bestandteil der chinesischen Kultur. Seit seiner Veröffentlichung im 18. Jahrhundert haben sich Wissenschaftler aus China und der ganzen Welt mit diesem Werk beschäftigt.

Dieses Buch thematisiert die intensive Auseinandersetzung der chinesischen Schriftstellerin Zhang Ailing mit dem Klassiker in ihrem Spätwerk Albtraum der roten Kammer (Hongloumengyan). Mithilfe der Theorien der écriture féminine, des Poststrukturalismus und der kulturellen Identität diskutiert die Untersuchung, ob Zhang Ailings Analyse die ungelösten Fragen der Hongloumeng-Forschung beantworten kann.

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4. Der Albtraum und die écriture féminine („weibliches Schreiben“)

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Zhou Ruchangs Meinung zur Textkritik des Albtraums ist sehr widersprüchlich. Auf der einen Seite kritisiert er diese Textkritik scharf, denn er sieht darin den negativen Einfluss der Methoden von Yu Pingbo und Wu Shichang, die seiner Meinung nach auf dem umfangreichen Zerlegen und erneuten Zusammensetzen verschiedener Manuskripte beruhen.456 Auf der anderen Seite jedoch bezeichnet er Zhang Ailing anerkennend als direkte Nachfolgerin von Hu Shis textkritischer Methode, während er an Yu Pingbos Forderung nach der Verwendung der literaturkritischen Methode zweifelt.

Er äußert in seiner Monographie:

Ihre Kenntnisse über die Hongxue konzentrieren sich auf die Autorschaft und die Manuskripte. Das bedeutet, sie ist direkte Nachfolgerin von Hu Shis textkritischer Forschung.457

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