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Symbolon

Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung e. V., Jahrbuch Band 20. Neue Folge

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Hermann Jung

Band 20 des Jahrbuchs SYMBOLON dokumentiert Vorträge aus unterschiedlichen Disziplinen, die bei den Jahrestagungen der Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung e. V. 2012–2014 in Köln, Erfurt und Essen gehalten wurden. Die Beiträge behandeln die folgenden Themenkreise: «Von Schiffen & Fischen. Zeichen und Symbole im Lebensraum Wasser» (Boschs «Versuchungen des hl. Antonius»), «Flüsse & Meere. Symbole und Mythen» (Der «aquatische Stier», Symbolik des Wassers, Symbolik der Muschel, symbolische Darstellung von Wasser in Musik, Ägypten) und «Die Gestirne. Symbole und Mythen» (Symbolik der Gestirne, die Milchstraße, Sonnenpferd und -wagen, Dantes Commedia, Giordano Bruno, Genter Altar, der symbolhafte Achtstern).

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Was wissen die Gestirne? Gedanken zu Giordano Brunos Kosmologie der All-Lebendigkeit (Jochen Kirchhoff)

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Jochen Kirchhoff

Was wissen die Gestirne?

Gedanken zu Giordano Brunos Kosmologie der All-Lebendigkeit

Keines Menschen Name ist wohl so unlösbar mit der Vorstellung der Allgegenwart des Lebens in einem unendlichen Kosmos verbunden wie der Giordano Brunos (1548–1600), des abtrünnigen Mönches, der als Philosoph zum radikalen Gegner des Christentums wurde, halb Europa durchwanderte und schließlich in die Fänge der Inquisition geriet. Am 17. Februar 1600 wurde Bruno in Rom auf dem Campo dei fiori verbrannt, ganz in der Nähe der Stelle, wo seit 1889 sein Denkmal steht, das das oft rege und bunte Treiben auf dem Platz riesenhaft und gleichsam mahnend überragt. Die Kirche hat seinerzeit die Errichtung dieses Denkmals zu verhindert versucht.

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