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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 6

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Edited By Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Sprachdidaktik und Sprachvermittlung auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Kognition der Mehrsprachigkeit», darauf folgt die Sektion «Das Lernen und Lehren der deutschen Sprache in einer mehrsprachigen Welt: sprachpolitische Bedingungen und Ansätze». Die Sektion «Die Rolle des Sprachvergleichs beim Erwerb des Deutschen» beschließt den Band.

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Die Förderung metasprachlichen Bewusstseins bei DaF-Lernenden im Mehrsprachigkeitsunterricht (Patrizio Malloggi)

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Patrizio Malloggi (Pisa, Italien)

Die Förderung metasprachlichen Bewusstseins bei DaF-Lernenden im Mehrsprachigkeitsunterricht

1. Einleitung

Der Erwerb einiger Zielstrukturen des Deutschen bereitet italophonen DaF-Lernenden besondere Schwierigkeiten, und zwar vor allem bei solchen grammatischen Strukturen des Deutschen, die keine Entsprechung in der L1 finden. Nach den Studien, die sich auf die Kontrastivhypothese stützen, sind jene grammatischen Bereiche, die Unterschiede zwischen der Ausgangs- und der Zielsprache aufweisen, besonders problematisch1. Unter den unterschiedlichen grammatischen Phänomenen, die aus kontrastiver Sicht für das Sprachenpaar Deutsch-Italienisch relevant sind, wird im vorliegenden Beitrag auf die Struktur der Verbzweitsätze näher eingegangen. Zur Verstärkung der grammatischen Kompetenz bei Fremdsprachenlernenden gewinnt die Förderung metasprachlichen Bewusstseins besonders an Bedeutung, das über das Nachdenken und den Vergleich von Sprachstrukturen aus unterschiedlichen Sprachen explizit trainiert werden kann. Metasprachliches Bewusstsein bei Fremdsprachenlernenden wirkt sich aber auch positiv auf die Entwicklung einer mehrsprachigen Kompetenz aus2.

2. Der Erwerb von Verbzweitsätzen bei DaF-Lernenden bzw. -Studierenden

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