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Sport in der Kommune als Managementaufgabe

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Edited By Gabriele Wach and Ronald Wadsack

Dieser Sammelband thematisiert die zahlreichen Anknüpfungspunkte zwischen (organisiertem) Sport und kommunalen Aufgabenbereichen. Dazu zählen unter anderem Planung, Bau und Betrieb von Sportstätten, die Stadt- beziehungsweise Sportentwicklungsplanung, das Stadtmarketing, das Eventmanagement und die kommunale Sportpolitik. Auch gesellschaftspolitische Themenstellungen, wie Integrationspolitik, Freizeitgestaltung oder bürgerschaftliches Engagement finden Betrachtung. Die Beiträge geben einen ersten Überblick über die vielfältigen Zusammenhänge von Sport und Kommune und zeigen auf, wie der Sport mit kommunalen Belangen untrennbar verknüpft ist und gestaltend mitwirkt. Fachleute aus verschiedenen Kompetenzbereichen haben in diesem Band Zusammenhänge zwischen Sport, kommunaler Aufgabenerfüllung und Zielstellung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

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Ökonomische Bedeutung von „small-scale sports events“ für Kommunen am Beispiel der Stadt Innsbruck (Philipp Schlemmer / Florian Falkner / Dennis Rankl / Lukas Winkler / Martin Schnitzer)

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Philipp Schlemmer, Florian Falkner, Dennis Rankl, Lukas Winkler & Martin Schnitzer (Leopold- Franzens Universität Innsbruck, Institut für Sportwissenschaft) Ökonomische Bedeutung von „small- scale sports events“ für Kommunen am Beispiel der Stadt Innsbruck Zusammenfassung: Die Effekte von Sportgroßveranstaltungen wurden in den letzten Jah- ren, zumal diese kontrovers diskutiert werden, immer wieder in der Fachliteratur untersucht. Es gibt noch viele Forschungslücken, wie z. B. die Analyse von nicht- quantitativ fassbaren (intangiblen) Wirkungen. Außerdem wurde dem Phänomen „Kleinsportveranstaltungen“ („small- scale sports events“) bis dato kaum Rechnung getragen. Ziel dieses Beitrages ist es daher, diese „small- scale sports events“ die von lokalen Laufveranstaltungen hin bis zu na- tionalen Nachwuchsmeisterschaften reichen können, aus Sicht eines Austragungsortes (Host City) zu untersuchen. Hierzu wurde ein Raster zur Messung von ökonomischen Effekten von Veranstaltungen auf Basis eines Fragebogens erstellt, der aus Sicht von Eventveranstaltern beantwortet wurde. Um einen ökonomischen Effekt der Kleinveranstaltungen aufzuzeigen und diese vergleichbar zu machen, wurde ein ökonomischer Primärimpuls berechnet und weitere Merkmale (soziale Effekte, touristische Effekte) im Rahmen von Veranstaltungen am Beispiel der Stadt Innsbruck, Österreich, erhoben. Insgesamt wurden 14 Veranstalter, die ihren Event im Jahr 2014 in Innsbruck durchgeführt haben, befragt. Die Effekte, auf die einzelnen Veranstaltungen bezogen, sind gering, machen jedoch auf alle Kleinveranstaltungen in einem Jahr zusammengefasst, fast so viel aus, wie ein „Medium“-Event. 1. Einleitung Das bisherige Hauptaugenmerk der Wirkungsforschung lag bei Großveranstaltun- gen und deren ökonomischen und touristischen Auswirkungen auf die Destination, der Kundenzufriedenheit, Wahrnehmungen und spezifischen Perspektiven...

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