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Venire contra factum proprium

Herkunft und Grundlagen eines sprichwörtlichen Rechtsprinzips

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Lisa Isola

Dieses Buch untersucht die Herkunft des Verbots von «venire contra factum proprium». Ausgehend von den mittelalterlichen «Brocardica» wird die Quellenbasis analysiert, auf welche der berühmte Satz vom verbotenen Selbstwiderspruch gestützt wurde. Die herangezogenen Quellen entstammen zum Großteil dem «Corpus Iuris Civilis» und enthalten in erster Linie «Fallrecht». Der Beitrag der Juristen des Mittelalters besteht im Auffinden des dahinterstehenden Wertungsgesichtspunktes sowie in der Ausbildung abstrakter Abgrenzungskriterien. Die Autorin vereint beide Aspekte in einem komplexen Ansatz, um zu einem besseren Verständnis der Grundlagen des Rechts beizutragen.

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VIII. Verzeichnisse

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1. Literaturverzeichnis

a. Quellenausgaben und Übersetzungen

Francesco BINDONO, Brocardica Aurea, Venedig 1566.

Okko BEHRENDS/Rolf KNÜTEL/Berthold KUPISCH/Hans H. SEILER, Corpus Iuris Civilis, Text und Übersetzung II, Digesten: Bücher 1–10, Heidelberg 1995.

Okko BEHRENDS/Rolf KNÜTEL/Berthold KUPISCH/Hans H. SEILER, Corpus Iuris Civilis, Text und Übersetzung III, Digesten: Bücher 11–20, Heidelberg 1999.

Johannes BOIUS, Brocardica Aurea, Neapel 1567.

Raymond DAVIS, The Book of Pontiffs (Liber Pontificalis). The ancient biographies of the first ninety Roman bishops to AD 715, 3. Aufl. Liverpool 2010.

Johann F. DIEDEMANN, Ernst F. Pfotenhauer. Doctrina processus cum germanici tum saxonici regii, Leipzig 1826.

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