Show Less
Restricted access

Die Sprache in zentralen militärischen Dienstvorschriften der Bundeswehr

Series:

Christian F. Arsan

Auf der Basis von authentischem dienstlichem Textmaterial untersucht der Autor, wie in der Bundeswehr kommuniziert wird und ob es eine eigene «militärische» Sprache gibt. Anhand von zentralen militärischen Dienstvorschriften der Bundeswehr arbeitet er prototypische Phänomene dieser Textart heraus, um die Existenz einer fachbezogenen militärischen Sprache belegen zu können. Dabei ergeben sich überraschende sprachwissenschaftliche Erkenntnisse, die auch den außermilitärischen Bereich betreffen.

Show Summary Details
Restricted access

3. Die schriftliche Militärsprache

Extract

← 20 | 21 →

3.  Die schriftliche Militärsprache

„Auch in drängender Lage ist ruhig und sachlich zu befehlen.“(aus der Zentralrichtlinie A2-221/0-0-1291)35

Um sprachliches Handeln adäquat analysieren zu können, müssen immer auch die Kontexte, in denen schriftsprachliche Äußerungen entstehen, beleuchtet werden. Die Vielzahl an Situationen, in denen Gebrauchstexte produziert oder rezipiert werden, erschwert die Analyse. Gerade bei Bereichen, die in ein sehr ausgeprägtes ‚institutionelles Korsett‘ eingebettet sind, kann eine umfassende Betrachtung der illokutionären Akte sehr komplex werden.

Für die vorliegende Arbeit wurde ein Bereich des öffentlichen Lebens ausgewählt, der so ganz öffentlich nicht ist: die Streitkräfte. Um repräsentative Ergebnisse zur Frage nach den Realisierungsformen schriftsprachlicher militärischer Kommunikation zu erhalten, müssen Texte gewählt werden, die als prototypisch für den Bereich gelten dürfen.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.