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Die Sprache in zentralen militärischen Dienstvorschriften der Bundeswehr

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Christian F. Arsan

Auf der Basis von authentischem dienstlichem Textmaterial untersucht der Autor, wie in der Bundeswehr kommuniziert wird und ob es eine eigene «militärische» Sprache gibt. Anhand von zentralen militärischen Dienstvorschriften der Bundeswehr arbeitet er prototypische Phänomene dieser Textart heraus, um die Existenz einer fachbezogenen militärischen Sprache belegen zu können. Dabei ergeben sich überraschende sprachwissenschaftliche Erkenntnisse, die auch den außermilitärischen Bereich betreffen.

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5. Analyse der militärischen Vorschriften

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5.  Analyse der militärischen Vorschriften

Ziel der Analyse ist es, auf der Basis der oben genannten und repräsentativen Korpustexte die wesentlichen sprachlichen Besonderheiten militärischer Dienstvorschriften zu erfassen. Die Untersuchung erfolgt nach sprachsystematisch ausgerichteten und kommunikationsorientierten Kriterien158. In den Texten werden die Textabschnitte untersucht, die den Kerntextbestand der Vorschriften ausmachen, also die eigentlichen Regelungen. Davon ausgenommen sind die jeweiligen Anhänge, da in diese vielerlei Arten unterschiedlicher Textarten aufgenommen wurden, also zum Beispiel Formulare oder historische Begründungen von Traditionen. Für das übergeordnete Ziel der Arbeit sind diese von nachgeordneter Relevanz.

Auf der Basis dieser Analyse soll letztlich geklärt werden, wodurch sich die militärische Sprache in dienstlichen Vorschriften der Bundeswehr auszeichnet und welche sprachlichen Möglichkeiten genutzt werden, um direktive Sprechakte auszudrücken.

5.1  Wissenschaftliche Grundlagen

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