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Rechtliche Grundlagen und normzweckadäquate Unternehmensbewertung bei Kapitalgesellschaften

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Christina Schröter

Dieses Buch ​widmet sich Rechtsfragen der Unternehmensbewertung. Hierzu gibt die Autorin zunächst einen Überblick über die diversen Unternehmensbewertungsanlässe und Bewertungsverfahren. Ferner stellt sie die Entwicklung der Unternehmensbewertung in der Rechtsprechung dar. Schließlich untersucht sie anhand von zwei Bewertungsanlässen, ob es eine allgemeingültige, für alle Bewertungsanlässe geeignete Bewertungsmethode gibt. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass es eine solche Bewertungsmethode nicht gibt. Stattdessen ​lasse sich für jeden Bewertungsanlass eine «richtige» Bewertungsmethode festlegen, die dem jeweiligen Normzweck am besten gerecht ​werde.

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§ 5 Zusammenfassung der Ergebnisse

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§ 5  Zusammenfassung der Ergebnisse

1. Unternehmensbewertung spielt nicht nur in der Betriebswirtschaft eine Rolle, sondern sie unterliegt auch rechtlichen Vorgaben. Im Gesetz finden sich zahlreiche Bewertungsanlässe, aus denen sich zwingende rechtliche Vorgaben für die Bewertung ergeben.

2. Die Bewertung von Unternehmen und die Anwendung der entsprechenden Bewertungsmethoden sind als Rechtsfragen zu qualifizieren und können als solche inhaltlich vollständig durch den Tat- und Revisionsrichter überprüft werden. Die Gerichte sind grundsätzlich frei in ihrer Entscheidung, welche Methode und welche Faktoren sie bei der Bewertung ansetzen wollen und wie diese Faktoren gewichtet werden sollen. Es gibt keine rechtlich vorgeschriebene allgemeingültige Bewertungsmethode.

3. Es gibt keine einheitlichen Grundsätze für eine Bewertung von Kapitalgesellschaften.

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