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Transiträume und transitorische Begegnungen in Literatur, Theater und Film

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Edited By E.W.B. Hess-Lüttich, Sabine Egger and Withold Bonner

In Literatur und Medien sind Bahnhöfe, Flughäfen, Häfen, Parkplätze (und die damit assoziierten Verkehrsmittel) allgegenwärtig. Das gilt auch für Flüchtlingslager und deren Umgebungen. Angesichts transnationaler Mobilität als Alltagserfahrung sind «Transiträume» (Foucault), «Räume» (de Certeau), «Nicht-Orte» (Augé) und «liminale» Räume (Turner) im «Grenzbereich» (Lotman) zu einem unübersehbaren Topos geworden. In der Sprach-, Literatur- und Kulturtheorie trägt das Konzept des «spatial turn» dieser Entwicklung Rechnung. Transitorische Begegnungen in Grenzbereichen sind zugleich eine Herausforderung für das offene Konzept der Interkulturalität. Dies diskutiert der vorliegende Band anhand von Fragen wie diese: Was für Begegnungen finden in Transiträumen statt? Stellen derartige Begegnungen bestehende Identitätskonzepte in Frage? Kann ein Transitraum einen Rahmen für Transdifferenz oder Hybridität bilden? Wie beeinflusst die Bewegung in verschiedenen Transportmitteln sinnliche und kulturelle Perspektiven? Wie unterscheiden sich Räume in verschiedenen Gattungen, Medien oder Künsten? Wie stehen sie miteinander in Bezug? Experten interkultureller Germanistik aus aller Welt antworten darauf in ihren Beiträgen aus literatur-, kultur- und medienwissenschaftlicher Sicht.

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Alamania aus heterotopischer Sicht: Die Tür und das Theater (Ana R. Calero Valera)

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Ana R. Calero Valera (València)

Alamania aus heterotopischer Sicht: Die Tür und das Theater

Abstract: The aim of this contribution is to explore the spaces in Emine Sevgi Özdamar’s first theatre play in German: Karagöz in Alamania. Ein türkisches Stück (1982). The article puts what – in the play – is being called the “Deutschland-Tür” (the Germany-Door) at its centre and analyses it from a heterotopic point of view. It further pays attention to the influence of Alamania/Alamanienland, which is beyond this door, on the characters and on the Turkish village. The article further seeks to shed light on how Özdamar manages to turn the stage into a heterotopic space through different textual strategies and theatrical tools.

Dieses Ankommen, Ausruhen und dann Gehen.

Da ist sicher auch der Tod in dieser Wahl;

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