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Pflichtenkollisionen von Geschäftsleitern

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Andreas G. Mahret

Geschäftsleiter von Kapitalgesellschaften sehen sich nicht selten Verhaltensanforderungen ausgesetzt, die in einem scheinbar unlösbaren Widerspruch zueinander stehen: So sollen sie bei materieller Insolvenz der Gesellschaft keine Zahlungen leisten, gleichzeitig aber unter Strafandrohung Sozialversicherungsbeiträge abführen. Sie sollen räuberische Aktionäre nicht «auskaufen» dürfen, gleichzeitig aber Schäden von der Gesellschaft fernhalten. Bei Vorstandsdoppelmandaten sollen sie sogar mehreren Gesellschaften dienen, dabei aber nur die Interessen einer Gesellschaft verfolgen. Leitungsorgane fragen sich zu Recht, wie sie sich in einem solchen Dilemma verhalten sollen. Dieses Buch gibt ihnen erstmals fallübergreifende Regeln zur Bewältigung von Pflichtenkollisionen an die Hand.

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Literaturverzeichnis

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Abeltshauser, Thomas Eduard: Leitungshaftung im Kapitalgesellschaftsrecht – Zu den Sorgfalts- und Loyalitätspflichten von Unternehmensleitern im deutschen und im US-amerikanischen Kapitalgesellschaftsrecht, Köln [u.a.] 1998; zugl.: Gießen, Univ. Habil.-Schrift 1994.

Allen, William T. / Kraakman, Reinier / Subramanian, Guhan: Commentaries and Cases on the Law of Business Organisation, second edition, Austin, Boston, Chicago [u.a.] 2007.

Altmeppen, Holger: Gegen „Fiskus-“ und „Sozialversicherungsprivileg“ bei Insolvenzreife, in: Festschrift für Wulf Goette zum 65. Geburtstag, hrsg. v. Mathias Habersack, Peter Hommelhoff, München 2011, S. 1–14.

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