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Arbeitnehmerüberlassung aus vertragsrechtlicher Perspektive

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Antje Hirsch-Hottes

Als Reaktion auf den Ruf der Wirtschaft nach weiterer Flexibilisierung ist der aktuelle Arbeitsmarkt geprägt durch die zunehmende Bereitstellung von Arbeitsleistung jenseits des klassischen zweiseitigen Arbeitsverhältnisses. Ein Instrument dieser Flexibilisierung ist die Beschäftigung im Wege der Arbeitnehmerüberlassung, deren rechtlicher Rahmen im AÜG nur unvollständig geregelt ist. Die Autorin beschäftigt sich mit der allgemein-schuldrechtlichen Einbettung des der Arbeitnehmerüberlassung zugrundeliegenden komplexen Dreiecksverhältnisses zwischen Verleiher, Leiharbeitnehmer und Entleiher. Weiterhin erkennt die Autorin einen Reformbedarf bezüglich der Regelung der Rechtsfolgen bei illegaler Arbeitnehmerüberlassung und entwickelt einen umfassenden Vorschlag zur gesetzlichen Neuregelung.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung .....................................................................................................................1 § 1 Überblick ..................................................................................................................1 A. Arbeitnehmerüberlassung in der Praxis .............................................................1 B. Fremdpersonaleinsatz über Werkverträge..........................................................4 C. Ziel ...............................................................................................................................5 D. Gang der Untersuchung ..........................................................................................5 1. Teil: Grundlagen ............................................................................................9 § 2 Rechtsgrundlagen der Arbeitnehmerüberlassung – das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz als Sonderprivatrecht .............................9 § 3 Arten der Arbeitnehmerüberlassung ..............................................................10 A. Echte und unechte Leiharbeit ..............................................................................11 B. Konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung ......................................................12 C. Arbeitsvermittlung .................................................................................................13 § 4 Geltungsbereich und Voraussetzungen der gesetzmäßigen Arbeitnehmerüberlassung .................................................................................14 A. Territorialer und gegenständlicher Geltungsbereich des AÜG ...................14 I. Territorialer Geltungsbereich .....................................................................14 II. Gegenständlicher Geltungsbereich ............................................................15 1. Grundsätzlich ..........................................................................................15 2. Zulässigkeit des Kettenverleihs ..........................................................15 a. Zulässigkeit des Kettenverleihs im engeren Sinne (nur ein Verleih) .............................................................................16 b. Zulässigkeit des Kettenverleihs im weiteren Sinne (zwei Verleihungen) ......................................................................17 c. Stellungnahme zur Zulässigkeit eines Kettenverleihs nach dem AÜG ...............................................................................19 aa. Hinsichtlich Zulässigkeit des Kettenverleihs im engeren Sinne ...........................................................................19 VIII (1.) Weiterverleih vom Direktionsrecht umfasst ...........................19 (2.) Fehlende, aber notwendige Arbeitgeberbefugnisse beim ersten Entleiher ....................................................................20 bb. Hinsichtlich Zulässigkeit des Kettenverleihs im weiteren Sinne ..........................................................................21 3. Zwischenergebnis ..................................................................................22 III. Andere Formen des Fremdpersonaleinsatzes im gegenständlichen Geltungsbereich des AÜG ....................................23 B. Voraussetzungen gesetzmäßiger Arbeitnehmerüberlassung nach § 1 AÜG ..........................................................................................................23 I. Beispiel für eine den gegenständlichen Bereich des AÜG betreffende Arbeitnehmerüberlassung ...................................23 II. Abschluss eines Leiharbeitsvertrages und eines Arbeitnehmerüberlassungsvertrages .............................................24 III. Überlassungserlaubnis § 1 Abs. 1 S. 1 AÜG .......................................... 25 IV. Im Rahmen der wirtschaftlichen Tätigkeit des Verleihers ...................25 1. Ursprünglich: Gewerbsmäßigkeit der Arbeitnehmerüberlassung...

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