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Vokalschreibungen im Deutschen

Eine graphotaktische Analyse einsilbiger Nomen

Miriam Bianca Balestra

Auf Basis des Konzepts Graphotaktik entwickelt die Autorin eine Untersuchungsmethode, mit der sich das individuelle Korrespondenzverhalten von phonologischen Einheiten systematisch erforschen und flächendeckend offenlegen lässt. Dieses Konzept evaluiert die Idee, dass für die geschriebene Sprache spezielle Regeln dafür gelten, wo bestimmte Einheiten auftreten können und wie beziehungsweise ob sie mit anderen verbunden werden dürfen. Konzeptionell basiert das Verfahren auf der Annahme, dass sich das mögliche Auftreten von Verschriftlichungsvarianten für ein Phonem jeweils nur auf bestimmte graphische Kontexte erstreckt. Praktisch findet der graphotaktische Analyseapparat Anwendung, indem die Autorin existente Korrespondenzbeziehungen einer lautlichen Einheit aus spezifischen graphischen Kontexten erfragt.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ............................................................................................................. 13 Teil A Grundlagen ........................................................................................... 19 1 Graphotaktik in der Forschung ................................................................. 19 1.1 Schriftsprache als Untersuchungsgegenstand der Linguistik ........ 19 1.2 Der Terminus Graphotaktik in der Literatur ................................... 24 1.3 Arbeiten zur Graphotaktik des Deutschen ...................................... 28 1.4 Definition und Ableitung ................................................................... 31 2 Skizze der zu untersuchenden Problematik ............................................ 31 2.1 Forschungsinteresse und Ansatz ....................................................... 35 2.2 Graphotaktische Regeln als Hilfen für den Schriftspracherwerb? ... 36 2.3 Wortmaterial und Verschriftungsvarianten ..................................... 39 3 Allgemeine Verortung in der schriftlinguistischen Forschungslandschaft ................................................................................. 41 3.1 Konzeptionelle Positionierung: nahe und ferne Modellierungen .... 41 3.2 Ein fremder, aktueller Forschungszweig der Schriftlinguistik – Beiträge und Abgrenzung .................................. 59 4 Zusammenfassung und Ausblick .............................................................. 72 Teil B Geltungsbereich und Korpus ........................................................ 75 0 Erschließung des Geltungsbereichs für die graphotaktische Analyse: einsilbige monomorphematische Nomen im heimischen Grundwortschatz ........................................................................................ 75 1 Geltungsbereichkomponente 1: Wortschatzebene ................................. 76 1.1 Der Gesamtwortschatz und seine Beziehung zu den Teilwortschätzen .................................................................................. 76 1.2 Der heimische Grundwortschatz: Begriffsklärung und Zusammenhänge ................................................................................. 78 1.3 Theoretische Konzeption für das Auswahlverfahren von Wörtern für den HG ........................................................................... 82 1.3.1 Aspekt 1: Kriterien für die Ermittlung von bekannten Wörtern .............................................................. 84 81.3.2 Aspekt 2: Phonologische und graphematische Anforderungen des HG ....................................................... 86 1.3.2.1 Ermittlung der lautlichen Bezugseinheiten: Das native Phoneminventar ................................................ 87 1.3.2.1.1 Die nativen Vokalphoneme ................................................. 88 1.3.2.1.2 Die nativen Konsonantenphoneme ................................... 90 1.3.2.2 Ermittlung der schriftlichen Bezugseinheiten .................. 94 1.3.2.2.1 Das native Buchstabeninventar .......................................... 95 1.3.2.3 Ermittlung nativer G- P-K im Deutschen ........................ 100 1.3.2.3.1 Native Korrespondenzbeziehungen – Konsonantenphoneme ....................................................... 101 1.3.2.3.2 Native Korrespondenzbeziehungen – Vokalphoneme ..... 104 1.3.3 Aspekt 3: Eigennamen ....................................................... 107 2 Geltungsbereichkomponente 2: Domäne – das einsilbige monomorphematische Nomen ................................................................. 107 2.1...

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