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«Was sagt die Wikipedia?»

Studie zur Präsenz von Fachinhalten der Germanistischen Mediävistik in der deutschsprachigen Ausgabe der Online-Enzyklopädie Wikipedia

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Angelika Kuchling, MA

Das Buch untersucht aus der Perspektive der germanistischen Mediävistik, inwieweit facheinschlägige Wikipedia-Artikel profunde Informationsquellen liefern oder zumindest eine verlässliche Erstinformation bieten. Zur Klärung dieser Frage rekapituliert die Autorin die allgemeine Geschichte der Enzyklopädie bis hin zur Etablierung der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Repräsentative Metadaten auf Basis des Qualitätsbegriffs der Wikipedia bilden im Anschluss den Ausgangspunkt für eine semiautomatische Analyse von Artikeln zur mittelalterlichen Sprache und Literatur. Die Autorin stützt das Ergebnis durch kritische Detailanalysen.

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6 Qualitative Analyse

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6    Qualitative Analyse

Die bisher besprochenen quantitativen Daten erlauben natürlich nur eine sehr oberflächliche Einschätzung der Qualität. Um wirklich beurteilen zu können, wie nahe oder fern die Qualität eines Wikipedia-Artikels jener eines Fachlexikon-Eintrags ist, werden nun einige ausgewählte Artikel genauer betrachtet. Dabei sollen die drei zuvor aufgestellten Hypothesen geprüft werden.

6.1    Ausgewählte Artikel

Hypothese 1: Sehr gute Artikel können als Erstinformationsquelle und Erstübersicht genutzt werden.

Dazu wird der Artikel Konrad von Megenberg näher betrachtet. Dieser wurde mit der Note 1,36 sehr gut bewertet und liegt in etwa im Mittelfeld der mit eins bewerteten Artikel. Im Detail sah die Beurteilung wie folgt aus:

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