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Unternehmerische Freiheit in deutscher KGaA und britischer PLC

Eignet sich die PLC als Rechtsformalternative für börsenwillige Familienunternehmen in Deutschland?

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Eric Becker

Noch Anfang 2016 waren tausende Unternehmen mit britischer Rechtsform in Deutschland im Handelsregister eingetragen. Die britische «Public Limited Company» (PLC) ist unter diesen allerdings die Ausnahme geblieben. Dieses Buch stellt einleitend die möglichen Auswirkungen eines «Brexit» auf britische Auslandsgesellschaften dar. Im Hauptteil erörtert der Autor anschließend eine mögliche Verwendung der britischen PLC anstelle der deutschen «Kommanditgesellschaft auf Aktien» (KGaA). Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Vergleich der Binnenverfassung beider Rechtsformen. Ähnlichkeiten zeigen sich in den Bereichen der Satzungsgestaltung und der unternehmerischen Mitbestimmung.

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Teil 4 – Einzelfragen zur PLC in Deutschland (mit IPR-Bezug) 139

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Teil 4 – Einzelfragen zur PLC in Deutschland (mit IPR-Bezug)

Dieses Kapitel wird in einem ersten Schritt einige in der Diskussion befindliche Einschränkungen der Satzungsautonomie durch das deutsche internationale Privatrecht (IPR) aufzeigen (unter A.). Das betrifft die Anwendbarkeit der unternehmerischen Mitbestimmung (unter A.I.), der Geschlechterquote (unter A.II.), sowie des DCGK (unter A. III.). In einem zweiten Schritt werden mögliche Bedenken gegen die Verwendung der PLC in Deutschland vorgetragen (unter B.). Dazu gehören vermeintliche Anlegerschutzlücken (unter B.I.), die gleichsam die Kehrseite zur flexiblen Binnen- und Kapitalverfassung darstellen. Zudem werden Besonderheiten zu den laufenden Kosten (unter B.II.), die mögliche Akzeptanz am Kapitalmarkt (unter B.III.) sowie Einzelheiten des Falls Air Berlin (unter B.IV.) beleuchtet, bevor mögliche Wege in die PLC aufgezeigt werden (unter C.).

A.  Keine Implikationen durch das deutsche IPR

I.  Keine unternehmerische Mitbestimmung

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