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Evaluierung von Spielerschutzschulungen bei Vertriebspartnern der Österreichischen Lotterien unter besonderer Berücksichtigung von Testkäufen

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Doris Malischnig

Die Autorin analysiert, ob und in welchem Ausmaß Spielerschutzschulungen für Vertriebspartner der österreichischen Lotterien zur Umsetzung von Jugendschutzvorgaben (Compliance) führen. Sie untersucht darüber hinaus den Einfluss der persönlichen Einstellungen auf die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und die Rahmenbedingungen, die einem regelkonformen Verhalten bei der Überprüfung der Compliance mittels Testkäufen entgegenstehen. Die Studie stützt sich auf das Vier-Ebenen-Modell von Kirkpatrick (1970) und die Theorie des geplanten Verhaltens nach Ajzen (1991). Die Autorin gibt einen Überblick über die Maßnahmen, welche zeitnah und zielführend dazu führen sollen, die Compliance nachhaltig zu erhöhen.

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7. Diskussion und Einordnung der Befunde

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Vor dem Hintergrund eines rudimentären Kenntnisstandes über die wissenschaftliche Evaluation von Spielerschutzschulungen bei Lotterieunternehmen und deren Auswirkung auf die Einhaltung von Jugendschutzvorgaben verfolgt das vorliegende Forschungsprojekt vornehmlich das Ziel, erstmals in Österreich jene Minorität an Vertriebspartner zu identifizieren, die sich noch nicht an die ordnungspolitischen und unternehmensspezifischen Compliance-Vorgaben halten. Ein weiteres Ziel ist es, den Einfluss von persönlichen Einstellungen auf die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen zu ergründen und jene Rahmenbedingungen herauszufiltern, die einem regelkonformen Verhalten beim Verkauf von Lotterieprodukten entgegenstehen. Die ermittelten empirischen Befunde werden zukünftig für die genaue Einschätzung relevanter Indikatoren für Folgeschulungen behilflich sein und zusätzlich zur Optimierung der auch von der Aufsichtsbehörde geforderten Einhaltung der Jugendschutzvorgaben bei den Vertriebspartnern der Österreichischen Lotterien führen.

Voraussetzung hierfür ist das zur Verfügung stellen von zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen seitens der ÖLG, um präventiv ausgerichtete Maßnahmen, wie weiterführende Schulungen zur Verfestigung eines proaktiven Spielerschutzes, zu ermöglichen.

Da das Identifizieren von Personen keine österreichtypische Herausforderung ist, sondern weltweit zu Anstrengungen bei jenen Unternehmen führt, die ein Mindestalter beim Verkauf ihrer Produkte einzuhalten haben, können die im Rahmen dieser Dissertation erhobenen Befunde auch für andere Unternehmen und Branchen von Interesse sein.

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