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Übersetzen und Dolmetschen: Berufsbilder, Arbeitsfelder, Ausbildung. Ein- und Ausblicke in ein sich wandelndes Berufsfeld der Zukunft

70 Jahre Innsbrucker Institut für Translationswissenschaft

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Edited By Lew N. Zybatow, Alena Petrova, Andy Stauder and Michael Ustaszewski

Die Beiträge dieses Bandes geben Auskunft, wie Forschung und Lehre am Institut für Translationswissenschaft (INTRAWI) aufgestellt sind, um mit der Entwicklung der Translationsbranche Schritt zu halten. Die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung stellt die Translation vor immer neue Herausforderungen. Die Arten der Translation und die Anforderungen an professionelle Übersetzer und Dolmetscher ändern sich rasant. Die Autoren betrachten unter anderem die Entwicklung der Translationswissenschaft und ihrer Theorien, analysieren Fragen der Terminologie in der Translation und Probleme an der Schnittstelle Digitalisierung-Translationsmarkt-Translationspraxis. Sie fokussieren auch Themen wie moderne Fachkommunikation, Audiovisuelle Translation sowie neue Fragen und Formen der Übersetzungs- und Dolmetschdidaktik.

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Assoz. Prof. Dr. Alena Petrova, Innsbruck

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Assoz. Prof. Dr. Alena Petrova (Universität Innsbruck)

Für Lew – den Menschen und Forscher

Der heutige Tag gehört zu den Anlässen, auf die man mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge blickt. Mit einem weinenden Auge, da jeder Abschied schwer ist. Mit einem lachenden, da man so viel miteinander erlebt hat, und die Freude darüber im Herzen bleibt, auch über den Abschied hinaus.

Mit Lew verbinden mich fast 10 Jahre Zusammenarbeit in Innsbruck, das bedeutet: spannende Projekte, gemeinsame Konferenzbesuche, Austausch über die Wege der Disziplin, in die er mich am Anfang eingeführt hat. Ich bin ihm als Mentor dankbar, der mir bei meiner Habilitation zum Literaturübersetzen den Weg aufzeigte, den ich gern gegangen bin, und der auf den schwierigeren Abschnitten dieses Weges immer wieder für Motivationsschübe sorgte. Ich fühlte mich bei ihm gut aufgehoben: Er ließ mir freie Handlungsräume, bot aber Rückendeckung und war immer da, wenn ich ihn gebraucht habe. Obwohl er einen Erfahrungsschatz vieler Jahrzehnte besaß, als ich am Anfang meiner Auseinandersetzung mit der Translationswissenschaft stand, ließ er mich seine Überlegenheit nie spüren, sondern vermittelte mir das Gefühl, eine ebenbürtige Mitstreiterin an seiner Seite zu sein – für ihn zählte Kollegialität mehr als Positionen in irgendwelchen Hierarchien. Und überhaupt: er behielt immer den Blick für das Wesentliche, ihm ging es um die Sache, und seine eigenen Interessen waren immer dieser...

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