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Pronomen, ihr Bedeutungs- und Emotionspotenzial

Individuelle Konzeptualisierungsprozesse im Lichte Langackerscher Auffassung der Grammatik

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Jolanta Mazurkiewicz-Sokołowska

Die Autorin geht der Langackerschen Auffassung der Grammatik als Bedeutung nach. Sie überprüft empirisch am Beispiel der äquivalenten, deutschen und polnischen Formen der Pronomen, wie sich die schemenhaften Bedeutungen grammatischer Einheiten in individuellen Konzeptualisierungsprozessen konkretisieren und welche Bedeutungsinhalte sie in dem gegebenen sprachlichen Ereignis fokussieren. Die introspektiv-intersubjektive Methode ermöglicht es, die Verarbeitungsarten der untersuchten Formen der Pronomen aufzudecken, die konzeptuelle Vielfalt der von den ProbandInnen aktivierten Bedeutungsinhalte dieser Formen zu beleuchten, und zu zeigen, dass die Formen der Pronomen prozessual individuell-subjektiv emotionsgeprägte Einheiten darstellen.

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3. Pronomen in traditioneller und kognitionslinguistischer Auffassung

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3.1. Traditionelle Perspektive

Die Pronomen stellen eine uneinheitliche Wortart dar. Deshalb werden sie auch als „Mischklasse“ bezeichnet (Bühler 1934/1982: 82). Sie werden definiert als:

– „Wortart, mit der wir die Person bezeichnen, die spricht, zu der wir sprechen, von wem oder wovon wir sprechen“ (Jakubowicz 1823: 116),

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