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Spielarten der Populärkultur

Kinder- und Jugendliteratur und -medien im Feld des Populären

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Edited By Ute Dettmar and Ingrid Tomkowiak

Populärkultur war und ist ein zentraler Teil der Jugendkultur, zunehmend auch der Kinderkultur. Zugleich partizipieren Kinder- und Jugendliteratur und -medien an der global, in multimedialen Bezugssystemen agierenden Populärkultur. Die Beiträge gehen den vielfältigen wechselseitigen Beziehungen zwischen beiden Bereichen in historischen und gegenwärtigen Entwicklungen nach. Sie untersuchen «Dimensionen und Dynamiken» der Popularisierung vom 19. Jahrhundert bis hin zu aktuellen Entwicklungen des seriellen, transmedialen Erzählens, zeichnen entlang populärer Figuren, wie dem Golem oder Heidi, Formen der «(Re)Präsentation» nach, verfolgen «Aushandlungen» im Feld des Populären, beleuchten «Schnittstellen und Interferenzen» und untersuchen charakteristische «ästhetische Strategien» in Bildmedien und Literatur.

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Die Bilderbücher von Neil Gaiman und Dave McKean im Kontext der Radical Change Theory: Anforderungen und Chancen der Rezeptionsprozesse im Deutschunterricht

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Karin Vach

Abstract: Neil Gaiman’s and Dave T. McKean’s picture books combine various elements and narrative forms of visual media. Based on the Radical Change Theory the article assumes that the intricate relationship of interactivity, connectivity and access influences printed children’s literature. In a classroom setting this theory could offer new ways to teach media competence.

Im Mittelpunkt des Beitrags stehen drei Bilderbücher, die von dem erfolgreichen Produktionsteam Dave T. McKean (Bilder) und Neil Gaiman (Text) hervorgebracht wurden. Es handelt sich um die Bilderbücher The Day I Swapped My Dad for Two Goldfish (1997), The Wolves in the Walls (2003) und Crazy Hair (2009), wovon nur das zweite in deutscher Sprache mit dem Titel Die Wölfe in den Wänden (2005) vorliegt, aus dem Englischen übersetzt von Zoran Drvenkar. Alle drei Bilderbücher zeichnen sich dadurch aus, dass sie Konventionen und Genregrenzen überschreiten sowie Elemente und Formen des Erzählens verschiedener Medien und Genres neuartig miteinander verbinden. Sie werden in der angelsächsischen Kinderliteraturforschung als innovative fusion texts eingeordnet, ein Begriff, der auf die Verschmelzung von Comic, Graphic Novel und Bilderbuch abhebt (vgl. Evans 2015). Die Analyse und Vorstellung der Bilderbücher soll hier im Rückgriff auf die Radical Change Theory erfolgen, die von der Annahme ausgeht, dass die digital vernetzte, interaktive und weltweit zugängliche Medienkommunikation auch Einfluss auf die Gestaltung von Kinderliteratur in Printmedien hat. Auf die sogenannten fusion texts des Produktionsteams McKean und Gaiman scheint das zuzutreffen.

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