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Schlusslogische Letztbegründung

Festschrift für Kurt Walter Zeidler zum 65. Geburtstag

Edited By Lois Marie Rendl and Robert König

Die «Schlusslogische Letztbegründung» sucht Antwort auf die Frage: Wie ist Philosophie als Wissenschaft möglich? Sie führt damit das Projekt einer ontologisch relevanten Logik fort, das seit der Antike im Zentrum der Geschichte des Idealismus und der Transzendentalphilosophie steht.

Kurt Walter Zeidler liefert mit seinem Werk nicht nur eine eindringliche Aufarbeitung dieser Geschichte, sondern bemüht sich zugleich um deren systematische Weiterentwicklung. Fern den Moden seiner Zeit steht sein Denken in einer Tradition der Philosophie, die sich nicht Konjunkturen beugt und in Relativitäten verliert, sondern als Erkenntnis des lebendigen und logisch erschließbaren Absoluten begreift.

Lehrer, Wegbegleiter und Schüler setzen sich in dieser Festschrift mit Zeidlers Arbeiten auseinander.

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Das Prinzip der Philosophie nach Hegel. In memoriam Urs Richli (1936–2019) (Walter Tydecks (Bensheim))

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Walter Tydecks (Bensheim)

Das Prinzip der Philosophie nach Hegel

In memoriam Urs Richli (1936–2019)

Urs Richli wurde am 25. November 1936 in Luzern geboren, wo seine Eltern das renommierte Restaurant „Kunsthaus“ führten. Auf diese Zeit ging sein lebenslanges Interesse an moderner Literatur zurück. Nach der Matura 1956 studierte er in Zürich, Basel und Tübingen Philosophie und Germanistik und schloss mit dem Doktorat ab. Dank mehrerer Stipendien konnte er das Studium der Philosophie fortführen und ging 1967 nach Heidelberg, wo er Henrich und Gadamer kennenlernte. Es folgten Jahre mit Lehraufträgen an der Universität Zürich und als Lehrer in der Schweiz, bis er 1975 nach Wien ging und unterschiedliche Lehrtätigkeiten aufnahm. Dort stellte er 1978 bei Prof. Erich Heintel seine Habilitation fertig und lehrte an der Universität Wien.1 Besonders wichtig waren ihm die Wissenschaft der Logik von Hegel und die Wissenschaftslehre von Fichte. Er nahm an internationalen Kongressen teil und veröffentlichte regelmäßig in den Fichte-Studien sowie verschiedenen philosophischen Fachzeitschriften. 2013 zog er zu seiner Frau Ingrid Bender-Richli nach Heidelberg und ist dort am 21. Februar 2019 gestorben.

Vor seinem Tod hatte Richli einen Beitrag für die Festschrift für Kurt Walter Zeidler in Arbeit, der von der Lehre des Schlusses handeln und sich auf das inzwischen nahezu vergessene Buch von Jan van der Meulen Die gebrochene Mitte (1958) beziehen sollte.2 V. d. Meulen (1917–1969) hat in den Kriegsjahren bei...

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