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Migration und Zuwanderung

Literarische, soziologische, ökonomische und sprachliche Aspekte

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Edited By Maria K. Lasatowicz and Andrea Rudolph

Im Sommer 2015 erinnerten sich Deutsche daran, dass Deutsche nach 1933 in neue Heimaten aufbrechen mussten. Auch trat zutage, dass ältere Deutsche kollektive Erinnerungen noch einmal erlebten: die Erinnerung daran, am Ende des Krieges mit 12 Millionen weiteren selbst als Flüchtling unterwegs gewesen zu sein. Dennoch schlug das helle Sommermärchen von 2015 in Deutschland und in Österreich sehr schnell in schwarze Prophetien um.

Der Band präsentiert literarische, ökonomische und soziale Aspekte der Migration. Die Herausgeberinnen sind überzeugt, dass der analytische Blick auf die verschiedensten historisch-politischen Konstellationen, seien diese literarisiert oder faktologisch, helfen wird, die jüngsten Probleme und Erfahrungen in einem schärferen Licht zu sehen. Sie setzen damit gegenwärtiger Aufgeregtheit eine Spannungsbewältigung durch geschichtliche Bildung entgegen.

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Das Flüchtlingsproblem in ausgewählten Pressediskursen – gleich oder ungleich?: Felicja Księżyk

Felicja Księżyk

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Abstract: This article presents the results of the analysis of three sets of texts concerning the issue of refugees in various periods of history. Their subject matter concerns Eastern refugees from the former German territories, the so-called refugees from GDR (East Germany) and modern international refugees. The purpose of this article is to find answers to the following questions:

Keywords: refugees, analyses of discourse, co-occurrence, analyses of text, metaphors

1. How is the refugee problem linguistically expressed in the selected collection of texts?

2. What characteristics do newspapers give to refugees and how are they judged?

3. What differences and similarities can be observed in the description of the issues concerning refugees based on the selected collections of texts?

Als Flüchtlinge gelten:

„Personen, die aus polit.[ischen], religiösen oder ethn.[ischen] Gründen, durch polit. [ische] Maßnahmen, Krieg oder andere existenzgefährdende Notlagen ihren Heimatort verlassen haben. […] Mehrere Resolutionen der UN-Vollversammlung begründen einen erweiterten F.[lüchtlings]-Begriff, der auch Kriege und Katastrophen einbezieht. Es liegt allerdings im Ermessen der einzelnen Staaten, wen sie als F.[lüchtling] anerkennen oder aufnehmen (↑Asylrecht). Von den internat.[ionalen] F.[lüchtlingen] zu unterscheiden sind die nat.[ionalen] F.[lüchtlinge]. Sie umfassen in der Bundesrep. [ublik] Deutschland: a) die Ostflüchtlinge, rd. 12,5 Mio. Deutsche, die während und nach dem 2. Weltkrieg die dt. Ostgebiete und die südosteurop.[äischen] Länder verlassen mussten;...

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