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Konstruktion von Professionalität in der EU-Politikvermittlung

Eine qualitative Studie zu EU-Professionals in Deutschland

Lucia-Melanie Leopold

Um EU-Politik innerhalb Deutschlands zu vermitteln, haben sich EU-Professionals in Think Tanks, Stiftungen, Vereinen und Agenturen herausgebildet. Wie sie professionelle Zuständigkeit und Deutungsmacht im politischen Kontext deklarieren und legitimieren, ist Gegenstand der vorliegenden Studie. Die Konstruktion von Professionalität wird mittels Dokumentenanalysen, Experteninterviews sowie berufsbiographischen problemzentrierten Interviews untersucht. Im Gegensatz zu klassischen Professionen wird eine „professionelle“ Tätigkeit, Expertise, Vernetzung und berufliche Haltung stärker durch informelle und individuelle Ressourcen begründet. Die Studie liefert detaillierte empirische Einblicke in einen neu entstehenden und umstrittenen Tätigkeitsbereich.

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Vorwort

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Diese Arbeit ist im Rahmen des DFG-Projekts „EU-Professionalismus. Eine wissenssoziologische Studie zur Professionalisierung von EU-Expertise“ der DFG-geförderten Forschergruppe „Europäische Vergesellschaftung/Horizontal Europeanization“ entstanden. Die Studie wurde in der Zeitspanne Mai 2012 bis September 2019 durchgeführt, Projektleiter sind Prof. Dr. Steffen Mau (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Sebastian Büttner (Universität Erlangen). Ich habe als Projektmitarbeiterin die empirischen Daten für den Fall Deutschland erhoben und ausgewertet. Für die vorliegende Dissertationsarbeit habe ich eine Teilgruppe der untersuchten EU-Professionals ausgewählt und Daten zu diesen hinsichtlich meiner Forschungsfrage „Wie konstruieren EU-Professionals, die EU-Politik in Deutschland vermitteln, Professionalität?“.

Ich möchte all meinen Kolleg*innen aus der Forschergruppe für den Austausch zu europasoziologischen Fragestellungen und der DFG für die Finanzierung dieser Arbeit danken. Mein Dank gilt dabei besonders meinen Gutachtern Prof. Dr. Steffen Mau und Prof. Dr. Christian Lahusen, die meine Arbeit betreut haben sowie meinem zweiten Projektleiter Sebastian Büttner und meinen Kolleg*innen Katharina Zimmermann und Vincent Gengnagel für den kollegialen Austausch. Darüber hinaus danke ich meinen studentischen Mitarbeiter*innen, die mich im Rahmen der Jahre unterstützt haben, darunter vor allem Laura Lüth für das Kommentieren und Korrigieren diverser Kapitelentwürfe der vorliegenden Arbeit. Ihr Feedback war sehr wertvoll und hilfreich für die Überarbeitung meiner Arbeit. Außerdem bedanke ich mich bei meiner Interpretationsgruppe bestehend u.a. aus Almut Peunkert und Katja Müller. Ein ganz besonderer Dank gilt abschließend meinem Partner, der...

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