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Alternative Freiverkehrssegmente im Kapitalmarktrecht

Zugleich ein Beitrag zur rechtsökonomischen Analyse emittentenbezogener Regulierung durch einen Marktveranstalter und zum System der Segmentierung

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Philipp Storm

Alternative Freiverkehrssegmente (wie z. B. der Entry Standard der Deutschen Börse AG) stellen einen eigenständigen Segmenttypus im nationalen Kapitalmarktrecht dar, der in der nationalen Historie und auch in anderen Nationen mit entwickelten Kapitalmärkten seine Entsprechung findet. Die Arbeit geht zunächst den Charakteristika dieses Segmenttypus sowie der Frage nach, was aus ökonomischer Perspektive für den grundsätzlichen Ansatz alternativer Freiverkehrssegmente spricht, eine staatsferne, reduzierte Regulierung der notierten Emittenten in einem Teilbereich des Börsenmarktes anzubieten. Als Vorfrage zur Einordnung dieser Marktsegmente wird im Folgenden das Prinzip der Marktsegmentierung als eines der Wesensmerkmale des nationalen Kapitalmarktrechts offengelegt. Es stellt sich als ein System der Marktsegmente dar, dem bestimmte Begriffe, Prinzipien und Grundsätze innewohnen. Auf der Grundlage dieses systematischen Verständnisses wird der Frage nachgegangen, ob alternative Freiverkehrssegmente Börsen im materiellen und auch formellen Sinne sowie organisierte Märkte im Sinne der verschiedenen kapitalmarktrechtlichen Vorschriften darstellen und inwiefern diese Normen – insbesondere zur Informationshaftung für fehlerhafte Ad-hoc-Publizität – auf diesen Segmenttypus Anwendung finden sollten.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort............................................................................................................. V Abkürzungsverzeichnis ................................................................................. XVII Kapitel 1 Einleitung .......................................................................................... 1 § 1 Einführung................................................................................................... 1 § 2 Gegenstand und Ziel der Untersuchung ...................................................... 3 A. Funktionsfähige Marktregulierung durch alternative Freiverkehrs- segmente ................................................................................................. 3 B. Kapitalmarktrechtliche Segmentierung als systematischer Grund- gedanke ................................................................................................... 4 C. Kernfragen .............................................................................................. 5 § 3 Gang der Untersuchung ............................................................................... 8 Kapitel 2 Der Strukturtypus und seine Vergleichsmärkte ................................ 11 § 1 Entwicklung der Marktstruktur und der börslichen Zweitmärkte .............. 12 A. Geregelter Freiverkehr nach der Rechtslage bis zum BörsZulG ............. 14 B. Geregelter Markt nach dem BörsZulG .................................................. 15 C. Neuer Markt der FWB .......................................................................... 18 D. Fazit ...................................................................................................... 21 § 2 Strukturtypus alternativer Freiverkehrssegmente ........................................ 22 A. Bildung einer Gruppe vergleichbarer Marktsegmente ............................ 23 I. Leitmerkmale alternativer Freiverkehrssegmente ............................. 23 II. Einbeziehung der Regionalbörsen ................................................... 25 III. Zusammenstellung der einzelnen Marktsegmente ........................... 26 IV. Zusammenfassung ........................................................................... 29 B. Gemeinsame Charakteristika des Strukturtypus .................................... 29 I. Handelsplattform und Segmentregulierung auf Basis des Freiverkehrs ..................................................................................... 30 VIII Inhaltsverzeichnis II. Bedürfnisgerechte Marktsegmentregulierung durch den Marktveranstalter ............................................................................ 31 III. Die besondere Bedeutung des Notierungsbegleiters und des Emittenten ...................................................................................... 34 IV. Divergierende Merkmale ................................................................. 35 V. Zusammenfassung ........................................................................... 36 C. Typenbezeichnung und Abgrenzung vom einfachen Freiverkehr .......... 36 § 3 Überblick über ausländische Vergleichsmärkte ........................................... 38 A. NASDAQ als Ausgangspunkt der Entwicklung ..................................... 40 B. Europäische Vergleichsmärkte ............................................................... 42 I. EASDAQ ........................................................................................ 43 II. AIM der London Stock Exchange ................................................... 44 III. Alternext der Mehrländerbörse Euronext ........................................ 46 C. Fazit ...................................................................................................... 47 § 4 Zusammenfassung ...................................................................................... 47 Kapitel 3 Bewertung als Institutionen funktionsfähiger Marktgestaltung ........ 49 § 1 Bewertungskriterien und die Bedeutung des erleichterten Markt- zugangs ...................................................................................................... 52 A. Funktionsfähigkeit und Anlegerschutz als maßgebliche Bewertungs- kriterien ................................................................................................ 54...

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