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Hans-Georg Gadamer als Platon-Interpret: Die Musik

Aus dem Italienischen übersetzt von Leonie Schröder

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Mariannina Failla

«Fangen die Engel/wirklich nur Ihriges auf/ihnen Entströmtes,/oder ist manchmal, wie aus Versehen, ein wenig/unseres Wesens dabei? Sind wir in ihre/Züge soviel nur gemischt wie das Vage in die Gesichter/schwangerer Frauen?» Diese Verse aus der zweiten Elegie von Rainer Maria Rilke benennen den philosophischen Kern dieses Buches: die Beziehung zwischen Endlichkeit und Unendlichkeit in Hans-Georg Gadamers Denken. Die Musik erscheint als ungewöhnlicher, aber unverzichtbarer Führer, um die Wege der Dialektik von Logos/Sprache und der Beziehung zwischen dem Schönen und Guten nachzuvollziehen, die für Gadamers Humanismus kennzeichnend sind.

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Inhalt

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Danksagung 9 Einleitung 11 Erstes Kapitel Hegels Erbe und die Musik in Gadamers frühen Platon-Studien 15 1. Mikroskopie: die Methode 15 2. Die Musik: ein Detail 22 3. Das Konkrete und die Vermittlung 36 4. Der lutherische Hintergrund: das Verhältnis endlich- unendlich 43 5. Der hegelsche Einfluss in Gadamers Philebos-Lektüre 50 Zweites Kapitel Musik zwischen Mathematik und Ethik 59 1. Die Musik im Philebos 59 2. Musik und Mathematik 67 3. Die Musik und das Verhältnis des Schönen und Guten 78 4. Das Schöne und die humanistische Konzeption des Einen 90 Drittes Kapitel Musik, Dialektik, die neuplatonischen und humanistischen Lösungen: Gadamers Nähe und Distanz 103 1. Die Distanz gegenüber Plotin 103 2. Die Musik: ein Zugang 115 3. Jenseits der Furt: Gadamer als Humanist 120 Quellen und Literatur 131 Namen- und Personenverzeichnis 139 Meinem Sohn Diego, kostbar wie der Schrein eines uralten Schatzes

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