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Das Bild der Frau in den Liedertexten des Flamenco

Adela Rabien

«Carmen» ist für uns der Inbegriff der andalusischen Zigeunerin. Entspricht sie dem Frauenbild, das wir in den Liedertexten des Flamenco finden? In dieser Arbeit werden zuerst die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse gegen den «Mythos Flamenco» abgegrenzt. Es wird nach der Authentizität der Texte gefragt und erläutert, welche Probleme sich ergeben, bis ein Frauentext in eine Sammlung gelangt. Im zweiten Teil der Arbeit wird untersucht, welche Frauenbilder in den Liedertexten tradiert werden: die Geliebte, die Ehefrau, die Mutter, die Schwiegermutter und die Frau allgemein – mit einigen überraschenden Erkenntnissen.

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3.3.4.4 Die Wichtigkeit der Mutter zum Überleben 216

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216 Diga usté a mi mare Por amor de Dios, Como en prisiones se llevan al hijo De su corazon. Ortiz Nuevo 55 3.3.4.4 Die Wichtigkeit der Mutter zum Überleben. In dieser Situation ist nicht nur der Gedanke an die Mutter letzter Halt und Stütze, die Mutter ist auch ganz real diejenige, von der zum Teil das Überleben abhängt. Ihre tatkräftige Hilfe ist vonnöten: A la reja e la carse No me bengas a yorá Ya que no me quitas pena No me la bengas a da. Demof 93 Machado fügt noch eine weitere Variante von Lafuente Alcántara hinzu532, worin ganz klar benannt wird, was im Gefängnis nötig ist: A las rejas e la carse No me benga osté con llanto; Béngame osté con pesetas Para alibiar mi quebranto. Mit Geld läßt sich der Gefängniswärter bestechen, wenigstens etwas Licht ins Gefängnis zu lassen oder eine kleine Lichtquelle zu bringen: A la cárcel voy y verlo no puedo, porque no tengo nadita que darle madre, al carcelero. OrB 243 So schmuggelt die Mutter Geld oder kleine Wertgegenstände ins Gefängnis, damit der Wächter Ŕ oder die Frau des Gefängniswärters Ŕ bestochen werden können: El anillo que me diste se lo di yo a mi carcelera por un poquito de agua y una ascuita de candela. OrB 321 532 Demof 93 f. , Fußnote 217 Jasta la sinta der pelo Se la di a la...

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