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Die grenzüberschreitende Wirkung von nationalen Genehmigungen für umweltbeeinträchtigende industrielle Anlagen

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Susanne Koch

Die Arbeit untersucht die grenzüberschreitende Wirkung von Genehmigungen für umweltbeeinträchtigende industrielle Anlagen auf völkerrechtlicher, europarechtlicher und verfassungsrechtlicher Ebene. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Anlagengenehmigungen benachbarter Staaten anerkannt werden müssen: Auf völkerrechtlicher Ebene werden Anerkennungspflichten für ausländische Hoheitsakte völkervertragsrechtlich begründet. Auf europarechtlicher Ebene wären Hoheitsakte anderer Mitgliedstaaten dagegen in der Regel schon dann anzuerkennen, wenn die zugrundeliegenden Schutzstandards gemeinschaftsweit harmonisiert wurden. Im deutschen Recht bilden daneben auch die Grundrechte einen Ansatzpunkt für die Begründung von Anerkennungspflichten. Gleichzeitig werden die verfassungsrechtlichen Grenzen einer Anerkennung ausländischer Hoheitsakte aufgezeigt.

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Inhaltsverzeichnis

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7 Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis .............................................................................................. 13 Kapitel 1: Einleitung ............................................................................................. 25 A. Gegenstand der Untersuchung ...................................................................... 25 I. Problemstellung ............................................................................................ 25 II. Lösungsansatz .............................................................................................. 30 III. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes ............................................ 34 B. Definition der Anerkennung von fremden Hoheitsakten ............................. 35 Kapitel 2: Völkerrecht .......................................................................................... 39 A. Überblick über das Umweltvölkerrecht ....................................................... 39 I. Entwicklung des Umweltvölkerrechts ......................................................... 39 II. Völkergewohnheitsrechtliches Verbot erheblicher Umweltbeeinträchti- gungen .......................................................................................................... 45 1. Herleitung und Entwicklung ........................................................................ 47 2. Bestimmung der Erheblichkeitsschwelle ..................................................... 48 a) Wertende Betrachtung der internationalen Praxis und der Rechtsauffas- sung .............................................................................................................. 48 b) Equitable use-Prinzip ................................................................................... 51 c) Abwägung der Interessen der betroffenen Staaten ...................................... 52 d) Verhältnismäßigkeitsprinzip ........................................................................ 52 3. Rechtsfolgen und Auswirkungen ................................................................. 53 III. Völkerrechtliches Prinzip der guten Nachbarschaft ..................................... 54 IV. Exkurs: Zivilrechtsgestaltende Wirkung ausländischer Genehmigungen ... 55 V. Völkervertragsrechtliche Verpflichtungen zur Vermeidung von Umwelt- beeinträchtigungen ....................................................................................... 57 VI. Sonstiges umweltbezogenes Völkergewohnheitsrecht ................................ 58 B. Völkerrechtliche Pflichten zur Anerkennung ausländischer Hoheitsakte ... 58 I. Anknüpfungspunkte für nationale Regelungen ........................................... 60 1. Sachverhalte, die einen Anknüpfungspunkt begründen können .................. 60 2. Grenzen eines extraterritorialen Regelungsanspruchs ................................. 62 3. Ausgleich zwischen mehreren zur Regelung berechtigten Staaten ............. 67 II. Anerkennungspflichten aus dem allgemeinen Völkerrecht ......................... 70 1. Grundsatz ..................................................................................................... 70 2. Beachtungspflicht ......................................................................................... 72 3. Grenzen einer Beachtungspflicht ................................................................. 73 Inhaltsverzeichnis 8 4. Exkurs: Begründung einer „Achtungspflicht“ für Sachverhalte mit aus- schließlicher rechtlicher und tatsächlicher Bindung zum Erlassstaat ......... 74 III. Anerkennungspflichten aus dem Völkergewohnheitsrecht ......................... 76 IV. Anerkennungspflichten aus dem Völkervertragsrecht ................................ 77 V. Anerkennungspflichten aus der act of state-Doktrin ................................... 77 C. Rechtsfolgen und Grenzen einer...

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