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«I’m a Hindu and I’m a Swaminarayan»

Religion und Identität in der Diaspora am Beispiel von Swaminarayan-Frauen in Großbritannien

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Gabriele Reifenrath

Diese Studie beschäftigt sich mit der zunehmenden Bedeutung angestammter Religionen für Migranten und Diaspora-Angehörige am Beispiel von Frauen des Bochasanwasi Akshar Purushottam Sanstha in Großbritannien. Anhand biographischer Interviews werden individuelle Beweggründe solcher Rückbesinnungsprozesse und Aneignungsstrategien untersucht. Dabei zeigt sich, dass persönliche Erfahrungsaufschichtungen und konkrete Lebensfragen der Anlass für eine (erneute) Selbstzuordnung zu der eigenen religiös-kulturellen Gemeinschaft sind. Diese bietet emotionale Sicherheit und Sinnorientierungen. Während kollektive Deutungsmuster dabei zum Teil übernommen werden, entwickeln die Frauen bei Handlungsmustern individuelle Anpassungsstrategien an das soziale Umfeld. Von Bedeutung sind jedoch auch die symbolische Repräsentation in Form des prestigeträchtigen Shri Swaminarayan Mandir in London und die modernitätsförmige Organisation dieser hinduistischen Religionsgemeinschaft.

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Zur Verwendung indischer Begriffe und zur Umschrift 9

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Vorwort und Umschrift 9 Dr. Ulrike Peters mein Dank für die Durchsicht einer früheren Fassung, für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. Dr. Dietrich Bernd hat ebenfalls einen Teil der Arbeit gelesen und mit seinen Kommentaren zum Ge- lingen beigetragen. Last but not least mein herzlicher Dank an Karin Bökamp für ihre sorgfältige Korrekturlesung des Manuskripts und an Susanne Hoff- mann für die zuverlässige Herstellung der Layout-Fassung. Zur Verwendung indischer Begriffe und zur Umschrift Bekannte indische Termini einschließlich Ortsnamen und Sprachbezeichnun- gen (z.B. Guru, Swami, Gujarat, Gujarati) werden nicht besonders als Fremd- wörter gekennzeichnet, ohne diakritische Zeichen und groß geschrieben. Per- sonennamen aus der Geschichte des Bochasanwasi Akshar Purushottam Sanstha (z.B. Gunatitanand, Pramukh Swami Maharaj), Traditionslinien (z.B. Swaminarayan Sanstha), Eigennamen von Tempeln und Institutionen (z.B. Shri Swaminarayan Mandir) werden ebenfalls ohne Diakritika geschrieben, da dies von der Religionsgemeinschaft in Großbritannien und in ihren englischspra- chigen Publikationen so gehandhabt wird. Dazu gehört auch der Name Bocha- sanwasi Akshar Purushottam Sanstha (BAPS), der Zweig der Swaminarayans, dem die interviewten Frauen angehören. Das Wort Sanstha (in korrekter Um- schrift „sasth“, „das Bleiben; die Ordnung; Institut“) ist ein Sanskrit- Lehnwort. Es ist eigentlich ein feminines Nomen, im Deutschen scheint mir aber ähnlich wie bei Sprachbezeichnungen („das Gujarati“ statt „die Gujarati“) eine maskuline Verwendung angebracht. Die Abkürzung „BAPS“ ist die gängi- ge Eigenbezeichnung und wird auch von mir übernommen. Als für die Theolo- gie zentrale Begriffe werden „akara“ und „puruottama...

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