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Kommunikation in der Frühen Neuzeit

Edited By Klaus-Dieter Herbst and Stefan Kratochwil

Dieser Band enthält die überarbeiteten Fassungen von Vorträgen, die auf einer Tagung an der Universität Jena am 15. und 16. Dezember 2006 gehalten wurden. Themenschwerpunkte waren die Kommunikation in der Frühen Neuzeit im Allgemeinen und die Kommunikation unter Gelehrten im Besonderen. Die letztgenannte Kommunikationsform erfolgte auf unterschiedlichen Wegen, die zumindest unter drei Gesichtspunkten zusammengefaßt werden können: Zum einen wurden Informationen mittels Briefen ausgetauscht, zum anderen über wissenschaftliche Periodika und andere Publikationen (z.B. Sendschreiben) und zum dritten durch Begegnungen etwa bei Reisen und persönlichen Kontakten. Die Beiträge nähern sich dem Themenkomplex auf programmatische Weise sowie auf der Grundlage detaillierter Einzelstudien.

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Vorwort der Herausgeber 5

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Vorwort der Herausgeber Seit nunmehr rund einem Jahrzehnt werden in Jena wissenschaftliche Ta- gungen durchgeführt, deren thematische Rahmen sich um Leben und Werk des Jenaer Universitätsprofessors Erhard Weigel (1625-1699) und dessen Einbettung in die Gelehrtenrepublik der Frühen Neuzeit ranken. Nachdem im März 1999 mit einer Veranstaltung anläßlich des 300. Todestages von Weigel begonnen worden war, folgten jeweils im Dezember 2000 und 2003 die Untersuchungen des- Weigelschen Werkes im Kontext der Philosophie bzw. der Theologie. Die Vorträge dieser drei Tagungen, die jeweils von ei- nem Institut bzw. Lehrstuhl der Jenaer Universität wesentlich mitgetragen wurden,1 konnten 1999, 2005 und 2008 in den zugehörigen Bänden publi- ziert werden? Mit der vierten Tagung, die am 15. und 16. Dezember 2006 von der 2003 gegründeten Erhard-Weigel-Gesellschaft e. V.3 mit Unterstützung von Herrn Prof. Dr. Michael Maurer, Institut für Volkskunde und Kulturge- schichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena, stattfand, sollte einerseits bewußt die bisherige enge Bindung der Vorträge an Weigel gelöst und ande- rerseits dennoch die Fokussierung auf eine diesen Gelehrten charakterisie- rende Eigenschaft beibehalten werden. Diesen Spagat lösten die Veranstal- 1 1999 vom Astrophysikalischen Institut und der Universitätssternwarte (Leitung: Prof. Dr. Werner Pfau), 2000 vom Lehrstuhl für allgemeine Pädagogik und Theorie der Sozialpäd- agogik (Prof. Dr. Michael Winkler) und 2003 von ebendiesem Lehrstuhl und dem für Kir- chengeschichte (Prof. Dr. Volker Leppin). 2 Vgl. Reinhard E. Schielicke, Klaus-Dieter Herbst und Stefan Kratochwil (Hrsg.): Erhard...

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