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Göttinnen, Heldinnen und Herrscherinnen in Asien und Afrika

Edited By Tatiana Oranskaia and Barbara Schuler

Der Band leistet einen grundlegenden interdisziplinären Beitrag zum Verständnis, wie zu unterschiedlichen Zeiten in den unterschiedlichen Kulturen Asiens und Afrikas Frauen ihre Positionen in Gesellschaft und Religion erworben haben und wie sie im kulturellen Gedächtnis fortleben. Betrachtet werden in acht Beiträgen herausragende Frauengestalten. Die faszinierenden Portraits der deifizierten, heroischen und herrschaftsausübenden Frauen sind Ergebnis historischer, philologischer und ethnographischer Forschung. Sie bieten einen Vergleich von Konzepten, Wertesystemen und Kulturmustern und stellen die kulturellen, religiösen und sozial-politischen Eigenheiten der Regionen heraus.

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Afrika 179

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Afrika Aspekte weiblicher Existenz in Afrika Rita Wöbcke ABSTRACT: We know very little about the role of women in traditional African politics due to the fact that our knowledge of pre-colonial Africa comes almost exclusively from European male colonial administrators and missionaries. However, since the 1960s new research has established that women played an active part in most traditional African societies. This article examines the lives and the social and political influence of three women: Béatrice of the Congo (17th century), Nehanda of Zimbabwe (19th century) and Queen Mother Yaa Asantewa (ruler of the Asante in the 19th century). Wenn wir von den Kulturen im vorkolonialen Afrika südlich der Sahara sprechen wollen, dann können wir bei unseren Untersuchungen nicht auf schriftliche Quellen aufbauen, die diese Kulturen selbst uns hinterlassen haben oder die aus der Zeit dieser Kulturen stammen. Und über die Frauen aus der vorkolonialen Zeit wissen wir noch weniger. Catherine Coquery beschreibt die Situation so: „We know almost nothing about pre-colonial women’s world“.1 Was wir über das vorkoloniale Afrika wissen, gelangte auf zwei Wegen zu uns. Ab 700 n.Chr. drang von Nordafrika aus der Islam und mit ihm die arabische Sprache nach Süden vor, so dass wir seit ca. 1000 n.Chr. ara- bischsprachige Quellen haben. Und vom späten 15. Jahrhundert an berich- teten Europäer, Portugiesen und dann auch Engländer und die anderen spä- teren Kolonialherren, in lateinischen Lettern von dem, was sie in Afrika vorfanden. Beide Arten von Quellen...

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