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Der deutsche Lektürekanon an höheren Schulen Westfalens von 1871 bis 1918

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Hermann Korte, Ilonka Zimmer and Hans-Joachim Jakob

Was haben Gymnasiasten im Deutschunterricht höherer Schulen Westfalens zwischen 1871 und 1918 gelesen? Dieses Buch will auf der Basis der systematischen Auswertung einer Vielzahl von schulischen Jahresberichten Antwort auf diese Frage geben. Die hier dokumentierten Ergebnisse sind Teil eines von der DFG geförderten Forschungsprojekts, das zwischen 2004 und 2010 an der Universität Siegen durchgeführt wurde. Im Dokumentationsteil werden die in den Jahresberichten aller westfälischer Gymnasien enthaltenen Informationen zum Lesestoff der Klassenstufen für neun Stichjahre präsentiert. Der vorangehende Analyseteil umfasst eine systematische Interpretation der empirisch ermittelten Daten, eine Untersuchung der Fest- und Schulfeierkultur, eine ausführliche Beschreibung der Quellenlage und abschließend einen Ausblick auf den Schulkanon der 1920er und 1930er Jahre.

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Hermann Korte - Gymnasiale Kanonarchitektur und literarische Kanonisierungspraxis 1871 bis 1918 am Beispiel Westfalens. Eine diskursanalytische Studie 11

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Hermann Korte Gymnasiale Kanonarchitektur und literarische Kano‑ nisierungspraxis 1871 bis 1918 am Beispiel Westfalens. Eine diskursanalytische Studie Inhalt 1. Zum Theorie‑Horizont diskursanalytischer Kanon‑ studien 13 1.1 Jahresberichte als Kanondiskurs? Theoretische Grundlagen 13 1.2 Kanon und kulturelle Resonanz 24 2. Die Kontinuität des Klassischen. Fundamente des Lektürekanons 31 2.1 Strategien der Verlangsamung. Die Wirkungsmacht des Klassikerkanons bis 1890 33 2.1.1 Schiller auf dem Kanongipfel 36 2.1.2 Goethe im Kernkanon 43 2.1.3 Der dritte Klassiker: Lessing im Lektürekanon bis 1890 46 2.1.4 Ein Klassiker mit langer Resonanzdauer: Klopstock 48 2.1.5 Der „altdeutsche“ Kanon bis 1890 49 Hermann Korte12 2.1.6 Shakespeare auf dem Weg in den deutschen Lektürekanon: 1871 bis 1890 52 2.1.7 Randkanon‑Bildung und Erzählprosa‑Tabu bis 1890 54 2.1.8 Kanonische Stoffmengen. Zum Ausbau des Klassik‑ Fundaments 1871–1890 59 2.2 Zur Stabilität des klassischen Kernkanons nach 1890 63 2.2.1 Schillers kanonische Vorrangstellung 64 2.2.2 Goethe, der zweite Schulklassiker 72 2.2.3 Lessing im Kernkanonfeld 75 2.2.4 Der „altdeutsche“ Kanon 81 2.3 Zur Stabilität des Lektürekanons seit 1890 84 3. Diskursereignisse. Der Umbau des Lektürekanons um 1900 90 3.1 Kanonwandel vor 1890? 90 3.2 Kleists Weg in den Lektürekanon 93 3.3 Neue Namen, neue Titel. Die Öffnung des Lektüre‑ kanons seit 1900 99 3.4 Der vierte „deutsche“ Klassiker: Shakespeare im Deutschunterricht 101 3.5 Ein zentrales Diskursereignis: Der Kanonaufstieg der Erzählprosa seit 1900 111 Gymnasiale Kanonarchitektur und literarische Kanonisierungspraxis 13 1. Zum Theorie‑Horizont diskursanalytischer Kanonstudien 1.1 Jahresberichte als Kanondiskurs...

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