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Die Star-Genese

Entwicklung eines Modells zur Entstehung und Definition des Star-Phänomens- Eine qualitative Analyse am Beispiel von Florian Silbereisen

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Anja Weller

Was ist ein Star und wie wird eine Medienperson zu einem Star? Diese Fragen stehen im Vordergrund des Buches und werden anhand verschiedener Dimensionen des Stars sowie einem Modell der Star-Genese beantwortet. Die Dimensionen und das Modell werden an der Person Florian Silbereisen exemplarisch angewandt und geprüft. In die Analyse sind alle einen Star konstituierenden Faktoren eingeflossen: Die Produzenten, die den Star zunächst in die Öffentlichkeit stellen, die Medien, welche den Star vervielfältigen, und die Rezipienten, die den Star schließlich produzieren. Entsprechend dienten als Analysematerial Moderationen von Florian Silbereisen, Zeitungsartikel sowie eine Fanbefragung.

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2. Das Star-Phänomen 3

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Das Star-Phänomen 3 2. Das Star-Phänomen In diesem Kapitel beleuchte ich das Star-Phänomen näher, indem ich zunächst auf den Forschungsstand eingehe und mich in Folge dessen an den Begriff des Stars durch seine weitere Bedeutung eines Sterns annähere. Daraufhin schildere ich die Bedingungen des Stars und grenze ihn vom Begriff der Prominenz ab, um den Star näher zu spezifizieren. Schließlich beschreibe ich den deutschen Fernsehstar und nenne einzelne Funktionstypen. Im Anschluss prüfe ich, inwie- weit Florian Silbereisen ein Fernsehstar ist und ordne ihn in die Funktionstypen ein. Im letzten Teil dieses Kapitels befasse ich mich mit der Aura und dem Cha- risma des Stars, um einen weiteren, elementaren Aspekt des Starphänomens zu erfassen. 2.1 Forschungsstand Grundlegend für den theoretischen Teil dieser Arbeit ist eine Betrachtung des Forschungsstandes. Bereits in der Einleitung wurde darauf hingewiesen, dass die Starforschung zwar schon einzelne Beiträge hervorgebracht hat, aber bislang einer vollständigen Star-Theorie schuldig geblieben ist. Nach Ricarda Strobel und Werner Faulstich „befindet sich die wissenschaftliche Erforschung des Phänomens »Star« noch in den Kinderschuhen“4. Auch aktuelle Veröffentlichungen weisen auf die „eklatante Forschungslücke“ des Startums hin, denn so sind „Stars und Star-Nutzungsprozesse bisher eher selten und zudem wenig innovativ in den kommunikationswissenschaftlichen Themen- Kanon integriert worden“5. Dem Star-Phänomen haben sich bislang nur eine kleine Gruppe von Autoren gewidmet, allen voran Werner Faulstich, Ricarda Strobel, Helmut Korte und Stephen Lowry.6 Diese haben im Rahmen der von der Deutschen...

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